mini|272x272px|Stadtgebiet Neumarkt Rittershof ist ein Gemeindeteil der Große Kreisstadt Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern.
Geografie Das Kirchdorf liegt westlich des Hauptortes Neumarkt am Irlgraben. Östlich des Ortes verläuft die B 8, südlich die Kreisstraße NM24, westlich erheben sich der 572 Meter hohe Großberg und der 546 Meter hohe Tyrolsberg.
Geschichte Der Ort wird erstmals im Jahre 1309 in zwei Urkunden des Klosters Seligenporten in den Schreibweisen "zum Ru(e)tershoue" und "ze dem Rv(e)thershofe" erwähnt.
Gemäß den Forschungen der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften setzt sich dieser Ortsname aus dem mittelhochdeutschen Personennamen "Rüether(e)" und dem mittelhochdeutschen "hof" zusammen und ergibt somit die Namensbedeutung "zum Hof des Rüether(e)".
Mit dem königlichen Gemeindeedikt vom 17. Mai 1818 entstand die Ruralgemeinde Woffenbach, der neben Rittershof auch Tyrolsberg angehörte.
Im Rahmen der Gemeindegebietsreform wurden Rittershof am 1. Juli 1972, zusammen mit dem Hauptort Woffenbach, der Stadt Neumarkt angegliedert.
Bauwerke Im Zentrum des Dorfes befindet sich die Wallfahrtskapelle „Dreimal Wunderbare Mutter“, welche durch Unterstützung des in Rittershof gebürtigen Bischofs von Eichstätt Michael Rackl errichtet wurde.
In der Liste der Baudenkmäler in Neumarkt in der Oberpfalz ist für Rittershof ein Baudenkmal aufgeführt: Das aus dem 18./19. Jahrhundert stammende Wohnstallhaus (Am Bibergarten 30) ist ein eingeschossiges, giebelständiges Satteldachhaus mit verputztem Fachwerkgiebel
Einwohner 1871: 59
1925: 78
1950: 106
1987: 303
Weblinks
Rittershof – verschwundene Burg auf alleburgen.de
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Kategorie:Geographie (Neumarkt in der Oberpfalz) Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)