Die Deutsche Filmakademie e. V. (DFA) wurde am 8. September 2003 in Berlin gegründet. Sie soll den Filmschaffenden ein Forum bieten und will das Ansehen und die Bekanntheit des deutschen Films fördern.
Seit 2005 werden die Preisträger des Deutschen Filmpreises Lola von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt.
Geschichte Die Deutsche Filmakademie wurde auf Initiative von Bernd Eichinger, Ulrich Felsberg und Helmut Dietl im Jahr 2003 im Berliner Hotel Adlon gegründet.
Organisation mini|Sitz der Deutschen Filmakademie in Berlin Der Verein versteht sich als unabhängige Organisation und finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge der ordentlichen Mitglieder, Ehrenmitglieder, Fördermitglieder und Mitglieder des Freundeskreises. Ordentliche Mitglieder sind neben den Gründungsmitgliedern weitere Filmschaffende, die nach dem Aufnahmeverfahren in die Akademie eingeladen wurden. Seit 2026 erfolgt die Aufnahme durch Einladung des Vorstands, davor konnte die Mitgliedschaft beantragt und durch mindestens zwei ordentliche Mitgliedern empfohlen werden. Alle Preisträger des Deutschen Filmpreises werden durch eigene Erklärung automatisch Mitglied. Ehrenmitglieder werden für ihre Verdienste für den deutschen Film zu Mitgliedern der Deutschen Filmakademie ernannt. Fördermitglieder sind Unternehmen und juristische Personen aus der Filmbranche. Im Freundeskreis sind weitere Filmschaffende und Personen der Filmbranche, die die Arbeit des Vereins unterstützen wollen. Die Akademie hat über 2400 Mitglieder (Stand 2026).
Die Deutsche Filmakademie ist Gründungsmitglied der 2024 gegründeten Federation of Film Academies Europe (FACE).
Präsidium Erste Präsidenten waren Senta Berger und Günter Rohrbach. 2010 wurden Iris Berben und Bruno Ganz als ihre Nachfolger gewählt. Seit 2013 übte Iris Berben das Amt alleine aus. Nach insgesamt drei Amtszeiten entschied sie, nicht erneut für das Amt zu kandidieren. Die Mitgliederversammlung wählte 2019 Ulrich Matthes zum Nachfolger. 2022 lösten Alexandra Maria Lara und Florian Gallenberger Ulrich Matthes als Präsidenten ab. 2025 folgte Vicky Krieps Alexandra Maria Lara nach.
Geschäftsführung Seit 2011 ist Anne Leppin Geschäftsführerin der Deutschen Filmakademie. Von April 2019 bis November 2023 wurde sie dabei von Maria Köpf als Ko-Geschäftsführerin in einer Doppelspitze unterstützt.
Sektionen (Berufsgruppen) Laut Punkt 3.7 der Satzung sind alle ordentlichen Mitglieder Sektionen (Berufsgruppen) zugeordnet. Jedes Mitglied kann nur einer Sektion angehören. Der Vorstand kann die Zusammensetzung der Sektionen konkretisieren und weitere Sektionen bilden. Im Mitgliedschaftsformular ist von neuen Mitgliedern jeweils die Berufsgruppe (Sektion) anzugeben, der sich der Filmschaffende zugehörig fühlt. Abweichend hiervon gehören Mitglieder, die gem. Ziff. 3.4 und 3.5 den Deutschen Filmpreis in Gold, Silber oder Bronze bzw. einen vergleichbaren Preis im Rahmen des Deutschen Filmpreises oder den Deutschen Drehbuchpreis erhalten haben, der Berufsgruppe (Sektion) an, für die sie diesen Preis erhalten haben.
Die derzeit in der Satzung festgelegten Sektionen sind Dokumentarfilm Drehbuch Kamera/Bildgestaltung Szenenbild Kostümbild Maskenbild Musik / Tongestaltung Schnitt Produktion Regie Schauspiel Visual Effects Casting Animationsfilm
Deutscher Filmpreis
mini|Lola Statuette (rechts im Bild)
Der Deutsche Filmpreis wird seit 2005 durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie verliehen und gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für den deutschen Film. Der Deutsche Filmpreis wird jährlich vergeben und von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Deutschen Filmakademie, organisiert.
Symbol des Filmpreises ist die Lola-Statuette, die in Gold an die Gewinner der verschiedenen Kategorien vergeben wird. In der Kategorie „Bester Spielfilm“ wird sie zusätzlich in Bronze und Silber vergeben.
Siehe auch Medien in Berlin Kultur Berlins
Weblinks Offizielle Website Website des Deutschen Filmpreises
Einzelnachweise
Kategorie:Filmorganisation (Deutschland) Kategorie:Verein (Berlin) Kategorie:Vereinsgründung 2003