Eberhard Jürgen Klapproth (* 6. Dezember 1921 in Zschackau (heute Beilrode); † 17. Januar 2010 in Esslingen am Neckar) war ein deutscher Politiker. Er war von 1966 bis 1989 Oberbürgermeister der Stadt Esslingen am Neckar in Baden-Württemberg.

Leben Klapproth studierte Jura und arbeitete dann in Stuttgart als Rechtsanwalt. Am 15. Mai 1966 wurde er im ersten Wahlgang mit 65,2 Prozent der Stimmen zum Oberbürgermeister von Esslingen am Neckar gewählt, wobei er sich gegen Amtsinhaber Dieter Roser durchsetzte. Er hatte seine Kandidatur erst 14 Tage vor der Wahl bekanntgegeben. 1974 und 1986 wurde er wiedergewählt. In seine Amtszeit fielen die Eingemeindungen von Berkheim und Zell 1974, die 1200-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 1977 und die Heimattage Baden-Württemberg in Esslingen 1979. 1989 trat er in den Ruhestand ein. Ihm folgte Ulrich Bauer (SPD) nach.

Klapproth war parteilos, galt aber als konservativ. Er war Vorsitzender der Württembergischen Landesbühne und der Fritz-Landenberger-Stiftung.

Privates Klapproth war verheiratet und Vater dreier Kinder. Sein Sohn Carl-Eberhard Klapproth war Vorsitzender der CDU-Fraktion im Esslinger Gemeinderat.

Ehrungen Für seine Verdienste erhielt er 1990 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 1996 verlieh ihm die Stadt Esslingen am Neckar das Ehrenbürgerrecht.

Weblinks Ansprache von OB Dr. Jürgen Zieger bei der Trauerfeier für Oberbürgermeister i.R. und Ehrenbürger Eberhard Klapproth

Einzelnachweise

Kategorie:Bürgermeister (Esslingen am Neckar) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung Kategorie:Ehrenbürger von Esslingen am Neckar Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1921 Kategorie:Gestorben 2010 Kategorie:Mann