Aljaksej Mikalajewitsch Schpileuski (, ; englische Transkriptionen: (belarussisch) bzw. (russisch); * 17. Februar 1988 in Minsk, BSSR, Sowjetunion) ist ein belarussischer Fußballtrainer. Er ist seit Sommer 2025 Cheftrainer des FK Nischni Nowgorod.
Karriere Schpileuski wurde in Minsk geboren und kam im Alter von 6 Jahren nach Deutschland, als sein Vater Mikalaj als Spieler in die drittklassige Regionalliga Süd zur SpVgg 07 Ludwigsburg wechselte.„Ein Problem ist der große Fleischkonsum“. Interview. In: kicker.de, 6. April 2020, abgerufen am 7. Juni 2021. In der Jugend spielte der defensive Mittelfeldspieler für den VfB Stuttgart und nahm mit der belarussischen U17-Nationalmannschaft an der U17-Europameisterschaft 2005 teil, musste seine Karriere aber aufgrund einer Bandscheibenverletzung bereits in der A-Jugend im Alter von 18 Jahren beenden. Nach dem frühen Ende seiner Spielerkarriere war Schpileuski zunächst als Jugendtrainer bei der lokalen SG Sonnenhof Großaspach tätig, ehe er 2010 eine Stelle im Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart erhielt. Ab 2013 arbeitete er im Nachwuchsbereich von RB Leipzig.
Im Sommer 2018 kehrte er nach Belarus zurück und wurde Cheftrainer des dortigen Erstligisten Dinamo Brest, den er in der laufenden Saison 2018 übernahm und nach wenigen Wochen wieder verließ, nachdem er sich mit der Mannschaft und Klubführung in disziplinarischen Dingen überworfen hatte.Shpilevski übernimmt Qairat Almaty. In: kicker.de, 25. November 2018, abgerufen am 7. Juni 2021.
Zur Saison 2019 übernahm Schpileuski den kasachischen Erstligisten FK Qairat Almaty. Nachdem er in seiner ersten Saison hinter dem FK Astana Vizemeister geworden war, gewann er mit der Mannschaft in der Saison 2020 die Meisterschaft.
Im Juni 2021 verließ Schpileuski den FK Qairat Almaty während der laufenden Saison 2021 und kehrte nach Deutschland zurück, um zur Saison 2021/22 den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue als Nachfolger von Dirk Schuster zu übernehmen. Er unterschrieb einen bis zum 30. Juni 2024 laufenden Vertrag. Nach drei Unentschieden und vier Niederlagen in den ersten sieben Ligaspielen sowie dem Ausscheiden in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal trennte sich der Verein auf dem letzten Tabellenplatz stehend bereits im September 2021 wieder von ihm.
Ende Februar 2022 übernahm Schpileuski den zyprischen Erstligisten Aris Limassol.Shpileuski is the new head coach. In: arisfc.com, 28. Februar 2022, abgerufen am 22. März 2022 (englisch). Mit der Mannschaft konnte er 2023 die nationale Meisterschaft gewinnen und wurde zudem als zyprischer Trainer des Jahres ausgezeichnet.
Nach drei Jahren in Zypern schloss er sich zur Saison 2025/26 dem russischen Erstligisten FK Nischni Nowgorod an.
Erfolge Kasachischer Meister: 2020 Zyprischer Meister: 2023
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Einzelnachweise
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