Rollinsruhe ist ein Wohnplatz der Gemeinde Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Land Brandenburg., Dienstleistungsportal des Landes Brandenburg, abgerufen am 28. Mai 2021.
Geografische Lage Der Wohnplatz liegt an der südöstlichen Grenze der Gemarkung und grenzt im Süden an die Stadt Kremmen. Nordwestlich liegt der weitere Fehrbelliner Wohnplatz Kuhhorst. Südlich, nur durch die einzige Zufahrt, den Rollinsruher Weg, voneinander getrennt, befindet sich der Kremmener Wohnplatz Karolinenhof. Der überwiegende Teil der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt.
Geschichte Das Etablissement Rolliusruh erschien erstmals im Jahr 1841 und bestand aus einer Kolonie, die zum Gutsbezirk Kuhhorst im Kreis Osthavelland gehörte. Im Gut und der Kolonie standen zu dieser Zeit neun Wohnhäuser (1840). Der Bestand in Rollinsruhe wuchs bis 1860 auf vier Wohn- und acht Wirtschaftsgebäude an, in denen 33 Personen lebten (1858). Die Einwohnerzahl ging jedoch auf 15 Personen im Jahr 1925 zurück. Am 17. Oktober 1928 wurde der Gutsbezirk Kuhhorst aufgelöst und die Kolonie kam zur seinerzeit noch selbstständigen Gemeinde Deutschhof, die am 26. Oktober 2003 nach Fehrbellin eingemeindet wurde.Amtsblatt der Regierung Potsdam 1928, S. 349Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 2003
Literatur Lieselott Enders (Bearbeitung): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Havelland. Mit einer Übersichtskarte im Anhang (= Friedrich Beck [Hrsg.]: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil III; Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam. Bd. 11). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1972, (Nachdruck von 2011), S. 328.
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Fehrbellin) Kategorie:Ort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin Kategorie:Ersterwähnung 1841