mini|Wegkapelle nahe dem Weiler

Unterbrumberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Helmbrechts im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Unterbrumberg liegt in der Gemarkung Enchenreuth.

Geografie Am Ortseingang des in einem waldumsäumten Kessel gelegenen Weilers steht eine Wegkapelle. Von Unterbrumberg aus bietet sich ein imposanter Blick auf das Massiv des Döbraberges.O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 718. Der aus neun Wohngebäuden bestehende Ort ist über eine Gemeindeverbindungsstraße erreichbar, die am nordwestlichen Ortsrand von Enchenreuth von der Staatsstraße 2195 abzweigt und über den südlich gelegenen Nachbarort Oberbrumberg zu dem Weiler führt, wo sie am nördlichen Ortsrand endet. Von Unterbrumberg führen Wanderwege über den Rodachrangen hinweg in das Tal der Wilden Rodach.

Geschichte Der Ort wurde früher „Brunnberg“.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Unterbrumberg aus sieben Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bambergischen Amt Enchenreuth zu. Grundherren waren die Gemeinde (1 Haus) und das bambergische Kastenamt Stadtsteinach (3 Halbhöfe, 2 Viertelhöfe, 1 Haus). Dort werden abweichend neun Anwesen als Gesamtzahl angegeben.

1802 kam Unterbrumberg an das Herzogtum Bayern. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Unterbrumberg dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Enchenreuth und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Enchenreuth zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Unterbrumberg am 1. Januar 1977 nach Helmbrechts eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2024Einwohner 99 85 81 65 57 49 45 30 19 19 11HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 15 9 9 9 9 9 9 Quelle

Religion Unterbrumberg ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus der Ältere (Enchenreuth) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Weiler im Landkreis Hof Kategorie:Ortsteil von Helmbrechts