Elisabeth Bakambamba Tambwe (* 1971 in Kinshasa, Demokratische Republik Kongo) ist eine österreichische Tänzerin, Choreografin und Künstlerin.

Leben und Wirken Elisabeth Bakambamba Tambwes Eltern wanderten 1975 mit ihren vier Kindern über Belgien nach Frankreich aus, ihr Vater hatte Rechtswissenschaft studiert. Die Familie lebte zunächst in Lille, wo Elisabeth Bakambamba Tambwe zunächst eine katholische Privatschule und dann eine öffentliche Schule besuchte und sich für Kunst zu interessieren begann. Nach dem Baccalauréat studierte sie an der École des beaux-arts in Tourcoing und schloss das Studium 1998 ab.

Seit 2005 lebt und arbeitet sie in Wien. Neben ihren Choreografien, die sie unter anderem bei den Wiener Festwochen, dem Festival ImPulsTanz, dem Steirischen Herbst, dem Donaufestival, im Brut Wien, im Tanzquartier Wien und im WUK zeigte, tritt sie auch als Performance-Künstlerin in Erscheinung. Auch international trat sie auf; so unter anderem beim Festival Afrovibes in Amsterdam.

Sie ist mit einem Österreicher verheiratet und hat zwei Kinder.

Kooperationen (Auswahl)

1999: Aqua Violina von Anne Selliez 2003: Et Demain von Serge-Aimé Coulibaly 2004: Boyakodah von Georges Momboye 2004: Ssafra, Il Fuoco Dei Tamburi von Katina Genero und Cie Kaïdara 2004: La Notte Bianca von Katina Genero und Cie Kaïdara 2006: Las Bas Peut-Être von Graciane Finzi mit dem Orchestre Nationale de Montpellier 2006: Radio Okapi von Faustin Linyekula 2007: Confit De Canard von Robyn Orlin 2009: Easy Come, Easy Go von Oleg Soulimenko 2012: End of Feminism mit Dolce After Ghana 2012: Babysitting Tête de Cire von Robyn Orlin 2013: War von Amanda Piña und Daniel Zimmermann 2014: 100 Pas Presque von Taoufiq Izzediou 2015: A Third Step To Ideal Paradise von Claudia Bosse (theatercombinat) 2016: From The Future von Esther Stocker 2017: Approximation Linéarire von Esther Stocker 2017: Les Nouveaux Aristocrates von Monika Gintersdorfer 2019: Tarzan von God’s Entertainment 2020: Perfume von Mirabella Paidamwojo Dziruni, Zion Flex und Eric Vale

Ausstellungen (Auswahl) 2010: The Barbie Trap. Installation in Ottakring 2011: Still Life. Bilder , Videoinstallationen und Performance. VIDC Wien 2012: Gooseflesh 2013: Occupy The Museum. Weltmuseum Wien. 2014: La Philosophie Banane. Installation. Weltmuseum Wien. 2019: Und Schwester Makart geht auf Wanderschaft. Künstlerhaus Wien. 2020–2021: Stories of Traumatic Pasts. Gruppenausstellung. Weltmuseum Wien.

Auszeichnungen 2026: Österreichischer Kunstpreis für Medienkunst

Weblinks Webpräsenz von Elisabeth Bakambamba Tambwe

Einzelnachweise

Kategorie:Choreograf (Moderner Tanz) Kategorie:Darstellender Künstler (Wien) Kategorie:Performancekünstler (Österreich) Kategorie:Kongolese (Demokratische Republik Kongo) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1971 Kategorie:Frau