mini|hochkant|Glasmosaik Friedenstaube in der Leipziger Straße in Berlin Ortraud Lerch (auch Ortrud; * 1939 in Frankfurt am Main; † 2013 in Berlin) war eine deutsche Mosaikkünstlerin.
Leben und Werk Ortraud Lerch studierte an der Fachschule für angewandte Kunst Heiligendamm und arbeitete von den 1960er Jahren bis zur Wiedervereinigung für den VEB Stuck und Naturstein in Berlin.Kunstpfad Schöneweide 2020, Station 7 (mit Audiodatei mit biografischen Informationen) In dessen Auftrag entwarf sie Mosaike mit großer Farben- und Formenvielfalt für verschiedene öffentliche Bauten.
Sie war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und 1977/1978 und 1982/1983 auf der VIII. und IX. Kunstausstellung der DDR in Dresden und 1983 in Leipzig auf der Ausstellung Kunst und Sport vertreten.
Werkbeispiele 1964: Wandmosaik in der Schwimmhalle der Heilanstalten in Berlin-Buch In: Bucher Bote, abgerufen am 3. April 2021 1964: 10 m × 16 m großer Glasmosaik-Springbrunnen im Garten des DDR-Staatsratsgebäudes, Berlin-MitteBeschreibung des Brunnens mit Bildern im Museum der 1000 OrteDer Brunnen war extrem beschädigt und wurde außer Betrieb genommen. Nach 25 Jahren Stillstand wurde er 2025 wieder in Betrieb genommen. 1977: Vögel. 5 m × 7 m großes Wandmosaik im Kulturhaus „Ernst Schneller“ des VEB Berliner Metallhütten und Halbzeugwerke, Berlin-NiederschöneweidePressemitteilung des Bezirksamts Treptow-Köpenick vom 24. März 2021 1977: Über den Produktionsablauf. 3 m × 12 m großes Wandmosaik im Kulturhaus „Ernst Schneller“ des VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke, Berlin-Niederschöneweide 1977: Friedenstaube. Glasmosaik an der Fassade des Hauses Leipziger Straße 55, Berlin-Mitte mini|Die Entwicklungsgeschichte der Rüsseltiere (1989), August 2011 1979: Entwurf der Eingangsgestaltung einer Kaufhalle in Berlin-Marzahn. Ausführung durch VEB Stuck und NatursteinAbbildung in Bildende Kunst, Berlin, 4/1981, S. 167 1979: Keramikgestaltung für den nach Entwürfen von Günter Stahn geschaffenen Brunnen auf dem Vorplatz des Pionierpalasts „Ernst Thälmann“ (heute „FEZ“) in der Berliner WuhlheideWerkbeschreibung mit Bildern auf Bildhauerei in Berlin 1980: Paradiesvögel. Wandmosaik am Haus Ostendstraße 15, Berlin-OberschöneweideVerzeichnis der Kunstwerke im öffentlichen Raum – Bezirk Treptow-Köpenick. Stand 17. März 2019. 1989: Die Entwicklungsgeschichte der Rüsseltiere. 76 m² großes Wandmosaik im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde; ursprünglich im Dickhäuterhaus,Werkbeschreibung und Bilder auf Bildhauerei in Berlin heute vor dem NachfolgeneubauNeuer Standort für das Kunstwerk «Entwicklung der Rüsseltiere». In: uniola.com, 23. Juli 2024.
Literatur
Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 534
Weblinks
Einzelnachweise
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