Hugo Mordaunt Williams (* 20. Februar 1942 in Windsor, Berkshire) ist ein britischer Schriftsteller, der unter anderem 1971 den Cholmondeley Award, 1980 den Geoffrey Faber Memorial Prize, 1999 den T. S. Eliot Prize sowie 2004 die Queen’s Gold Medal for Poetry erhielt.

Leben Hugo Mordaunt Williams war das älteste von drei Kindern des Schauspielerehepaars Hugh Williams und dessen zweiter Ehefrau Margaret Vyner (1914–1993). Seine jüngeren Geschwister waren der Schauspieler Simon Williams (* 1946) und die Schauspielerin Polly Williams (1950–2004), die mit Nigel Havers verheiratet war. Er besuchte das renommierte Eton College und arbeitete zwischen 1961 und 1970 für die Zeitschrift The London Magazine. Er war zudem Redakteur für Lyrik für die Wochenzeitung New Statesman.

Mitte der 1960er begann er zudem seine schriftstellerische Arbeit als Dichter. Seine Gedichte befassen sich mit persönlichen Erinnerungen, Kindheit und Sexualität mit einer klaren, aber ironischen Stimme. Als erste Auszeichnung erhielt er für sein 1965 veröffentlichtes Gedichtzyklusdebüt Symptoms of Loss 1966 den Eric Gregory Award, ein von der Society of Authors vergebener Literaturpreis für Dichter unter 30 Jahren. Er wurde ferner 1971 mit dem ebenfalls von Society of Authors verliehenen Cholmondeley AwardPast winners of the Cholmondeley Awards in Society of Authors sowie 1980 mit dem Geoffrey Faber Memorial Prize geehrt. Zu seinen weiteren Gedichtbänden gehören Selected Poems (1989) und Billy’s Rain (1999), für den er 1999 den T. S. Eliot Prize erhielt. Eine Sammlung seiner freiberuflichen Schriften erschien 1995 in der Essaysammlung Freelancing: Adventures of a Poet. 2002 erschien Collected Poems und 2004 wurde er auch mit der Queen’s Gold Medal for Poetry ausgezeichnet. Zu seinen Gedichtzyklen gehörte auch West End Final (2009). Er war zudem als Kolumnist der Literaturzeitschrift The Times Literary Supplement tätig.

Zahlreiche seiner Gedichte erschienen in der Literaturzeitschrift Poetry wie zum Beispiel „Unfinished Poem“, „Waiting to Go On“,Poetry, Juli 1985 „The Fields beneath (St Pancras Old Church)“, „The Song of the Needles“ und „Grand Canyon Suite“.Poetry, Oktober 2014

Veröffentlichungen Lyrik Symptoms of loss. Poems, 1965 All the time in the world, 1966 Sugar daddy, 1970 Some sweet day, 1975 Love-life 1979 No Particular Place to Go, 1981 First poems, 1985 Writing home, 1985 Selected poems, 1989 Self-portrait with a slide, 1990 Dock leaves, 1994 Freelancing. Adventures of a poet, 1995 Some R & B and Black Pop (Greville Press Pamphlets), 1998 Billys Rain, 1999 All The Time In The World, 2000 101 Portraits of Verse, 2001 Collected Poems, 2002 Dear Room, 2006 West end final, 2009 Anthologien London magazine poems, 1961-66, Herausgeber, 1966 Penguin Modern Poets. Glyn Maxwell, Mick Imlah, Peter Reading, Herausgeber, 1995

Auszeichnungen 1971: Cholmondeley Award 1980: Geoffrey Faber Memorial Prize 1999: T. S. Eliot Prize 2004: Queen’s Gold Medal for Poetry

Weblinks

Williams, Hugo Mordaunt in Who’s Who (Onlineversion) Hugo Williams in The Poetry Foundation Veröffentlichungsnachweis (Open Library)

Einzelnachweise

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