Hayashi Chūshirō (; * 25. Juli 1920 in Kyōto; † 28. Februar 2010 ebenda) war ein japanischer Astrophysiker.
Werdegang Hayashi erwarb seinen Bachelor in Physik 1942 an der Universität von Tokio. Nach Aufenthalten in Tōkyo, als Mitarbeiter von Hideki Yukawa 1945 an der Universität von Kyōto sowie an der Naniwa-Universität in Osaka kehrte er als Professor nach Kyōto zurück.
1950 trug er einen wichtigen Beitrag zur Theorie des Urknalls bei, indem er zeigte, dass das von Ralph Alpher und George Gamow vorgeschlagene Modell (Alpher-Bethe-Gamow-Theorie) um die Bildung von Elektron-Positron-Paaren ergänzt werden musste.
Hayashi entwickelte die ersten Modelle sich zusammenziehender junger Sterne in einem Stadium, noch bevor sie die Hauptreihe des Hertzsprung-Russell-Diagramms erreicht haben. Nach ihm ist die Hayashi-Linie benannt.
Ehrungen 1965 Asahi-Preis 1970 Eddington-Medaille 1982 Ernennung zum Bunka Kōrōsha, zur Person mit besonderen kulturellen Verdiensten 1986 Kaiserlicher Kulturorden 1987 Mitglied der Japanischen Akademie der WissenschaftenVerstorbene Mitglieder H, Internetseite der Japanischen Akademie der Wissenschaften (engl.) 1989 Mitglied der National Academy of Sciences 1995 Kyoto-Preis 2004 Bruce Medal 2007 Namensgeber für den Asteroiden (12141) Chushayashi
Literatur S. Noma (Hrsg.): Hayashi Chūshirō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 511.
Einzelnachweise
Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Kyōto) Kategorie:Kyoto-Preisträger Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden Kategorie:Person mit besonderen kulturellen Verdiensten Kategorie:Träger des japanischen Kulturordens Kategorie:Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1920 Kategorie:Gestorben 2010 Kategorie:Mann