Claire Azzopardi (* 29. September 1999 in Pietàwww.gymnastics.sport) ist eine maltesische Leichtathletin, die im Weit- und Dreisprung sowie im Sprint an den Start geht.
Sportliche Laufbahn Erste internationale Erfahrungen sammelte Claire Azzopardi im Jahr 2019, als sie bei den U23-Mittelmeer-Hallenmeisterschaften in Miramas im Dreisprung mit 11,86 m den sechsten Platz belegte. Anschließend gewann sie bei den Spielen der kleinen Staaten von Europa (GSSE) in Bar mit einer Weite von 12,30 m die Silbermedaille hinter der Montenegrinerin Ljiljana Matović und belegte im Weitsprung mit 5,95 m den vierten Platz. Daraufhin schied sie bei den U23-Europameisterschaften im schwedischen Gävle mit 5,73 m und 12,23 m in beiden Bewerben in der Qualifikation aus und stellte dann Ende Juli in Marsa mit 12,97 m einen neuen Landesrekord im Dreisprung auf. 2021 startete sie im Weitsprung bei den Halleneuropameisterschaften in Toruń und verpasste dort mit 5,51 m den Finaleinzug. Im Juli brachte sie in der Vorrunde im Weitsprung keinen gültigen Versuch zustande und schied auch im Dreisprung mit 12,31 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf startete sie dank einer Wildcard bei den Weltmeisterschaften in Eugene und verpasste dort mit 5,79 m den Finaleinzug im Weitsprung. Anschließend schied sie bei den Commonwealth Games in Birmingham mit 5,76 m ebenfalls in der Vorrunde aus und erreichte auch mit der maltesischen 4-mal-100-Meter-Staffel mit 45,59 s nicht das Finale. Daraufhin schied sie bei den Europameisterschaften in München mit 5,60 m in der Qualifikationsrunde aus.
2023 siegte sie bei den GSSE in Marsa mit 6,15 m und 12,95 m im Weit- und Dreisprung und sicherte sich auch mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 45,39 s die Goldmedaille. Anschließend wurde sie bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft im Rahmen der Europaspiele in Chorzów mit 5,77 m Fünfte im Weitsprung und gelangte mit der Staffel mit 45,87 s auf Rang vier. Im Jahr darauf schied sie bei den Balkan-Meisterschaften in Izmir mit 12,01 s in der Vorrunde im 100-Meter-Lauf aus. 2025 belegte sie bei den GSSE in Andorra la Vella in 12,27 s den sechsten Platz über 100 Meter und gewann mit der Staffel in 46,07 s die Silbermedaille. Anschließend vertrat sie Malta bei der 3. Liga der Team-Europameisterschaft in Maribor und im Jahr darauf verpasste sie bei den Balkan-Hallenmeisterschaften in Belgrad mit 7,73 s den Finaleinzug über 60 Meter. Im Sommer schied sie bei den Freiluft-Balkan-Meisterschaften in Volos mit 11,68 s im Vorlauf über 100 Meter aus und wurde über 200 Meter in 24,01 s Zweite im B-Lauf. Daraufhin schied sie bei den Commonwealth Games in Glasgow mit 11,87 s und 24,16 s jeweils in der Vorrunde über 100 und 200 Meter aus.
In den Jahren 2019 und 2022 wurde Azzopardi maltesische Meisterin im Weitsprung, 2024 und 2026 über 100 Meter sowie 2020 und 2025 in der 4-mal-100-Meter-Staffel und 2026 über 200 Meter.
Persönliche Bestleistungen 100 Meter: 11,66 s (+1,5 m/s), 4. Mai 2024 in Marsa 60 Meter (Halle): 7,57 s, 14. Februar 2026 in Athen 200 Meter: 24,01 s (+0,3 m/s), 21. Juni 2026 in Volos Weitsprung: 6,21 m (−1,6 m/s), 11. Juni 2022 in Marsa Dreisprung: 12,97 m (+1,6 m/s), 31. Juli 2019 in Marsa
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:100-Meter-Läufer (Malta) Kategorie:200-Meter-Läufer (Malta) Kategorie:4-mal-100-Meter-Staffel-Läufer (Malta) Kategorie:Weitspringer (Malta) Kategorie:Dreispringer (Malta) Kategorie:Teilnehmer an den Commonwealth Games (Malta) Kategorie:Teilnehmer an den Europaspielen (Malta) Kategorie:Teilnehmer der Europaspiele 2023 Kategorie:Maltesischer Meister (Leichtathletik) Kategorie:Malteser Kategorie:Geboren 1999 Kategorie:Frau