Das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle (häufig kurz Abrüstungsbeauftragter der Bundesregierung) wurde 1965 geschaffen und ist im Auswärtigen Amt angesiedelt.

Das Schaffung des Amts beruht auf einem Beschluss des Bundeskabinetts vom 14. Juli 1965. Es wurde durch Organisationserlass des Auswärtigen Amts vom 31. August 1965 mit Wirkung vom 16. August 1965 eingerichtet. Der Beauftragte wird vom Bundesminister des Auswärtigen nach Billigung durch das Bundeskabinett ernannt und leitet die Abteilung OR (Internationale Ordnung, Vereinte Nationen und Rüstungskontrolle) im Auswärtigen Amt.

Die Aufgaben des Amtes umfassen die Bemühungen um Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen. Dabei strebt die Bundesregierung eine Zusammenarbeit vor allem innerhalb der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, der NATO und über internationale Verträge an.

Der Amtssitz befindet sich im Auswärtigen Amt am Werderschen Markt.

Amtsinhaber mini|Rolf Nikel, 2013 mini|Patricia Flor, 2016 1965–1969: Swidbert Schnippenkötter 1969–1977: Hellmuth Roth 1977–1986: Friedrich Ruth 1987–1995: Josef Holik 1995–1999: Rüdiger Hartmann 1999–2001: Klaus Neubert 2001–2003: Hans-Joachim Daerr 2003–2005: Walter Jürgen Schmid 2005–2008: Friedrich Gröning 2008–2011: Peter Gottwald 2011–2014: Rolf Nikel 2014–2015: Antje Leendertse 2015–2018: Patricia Flor 2018–2021: Susanne Baumann 2022–2024: Günter Sautter 2024–2025: Katharina Stasch seit 2025: Katharina Ahrendts

Weblinks Website des Beauftragten der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle

Einzelnachweise

Kategorie:Deutsche Wiedervereinigung Kategorie:Bundesregierung (Deutschland) Kategorie:Amtsbezeichnung (Deutschland) Kategorie:Rüstungskontrolle Kategorie:Gegründet 1965