Fynn Seidel (* 31. Januar 2004 in Chemnitz) ist ein deutscher Fußballspieler, der seit Sommer 2025 beim FSV Zwickau unter Vertrag steht.

Sportlicher Werdegang Seidel begann seine fußballerische Karriere beim VfL 05 Hohenstein-Ernstthal, ehe er zum Oberlungwitzer SV wechselte. 2015 verpflichtete ihn der Chemnitzer FC, für die er ab 2019 in der Mannschaft der B-Junioren spielte. 2019/20 spielte er bereits 20 Mal für B-Junioren, wobei er sieben Mal treffen konnte und zwei Tore vorlegte.Fynn Seidel – Leistungsdaten 2019/20 auf transfermarkt.de, abgerufen am 24. Februar 2021. Nach der Saison wechselte er zur SpVgg Unterhaching, wo er bei der U17 unterschrieb.Seidel wechselt nach Haching In: spvggunterhaching.de, 26. August 2020, abgerufen am 24. Februar 2021. Er spielte dort auch zunächst in der U17, wo er ein Tor in fünf Spielen machte.Fynn Seidel – Leistungsdaten 2020/21 auf transfermarkt.de, abgerufen am 24. Februar 2021. Am 27. Januar 2021 (21. Spieltag) debütierte er bereits für die Profis, als er in der 3. Liga für Lucas Hufnagel eingewechselt wurde.VfB Lübeck – SpVgg Unterhaching auf transfermarkt.de, abgerufen am 24. Februar 2021.

Mit diesem Einsatz wurde er der jüngste Spieler der Drittligageschichte und löste damit seinen Mannschaftskollegen Viktor Zentrich ab.SpVgg Unterhaching: Fynn Seidel stellt Drittliga-Rekord auf auf abendzeitung-muenchen.de vom 30. Januar 2021. Diesen Rekord verlor er im August 2021 an Abdoulaye Kamara von Borussia Dortmund II.Abdoulaye Kamara ist der jüngste Drittligaspieler aller Zeiten in Deutschland auf reviersport.de vom 30. August 2021.

Im Sommer 2023 wechselte er in die Regionalliga Nord zum SV Meppen.Mit Fynn Seidel präsentiert der SV Meppen einen weiteren neuen Spieler für die kommende Spielzeit auf svmeppen.de vom 20. Juni 2023.

Nach nur einem Jahr beim SV Meppen wechselte er im Sommer 2024 zurück in die 3. Liga zur SpVgg Unterhaching. Dort kam er jedoch nicht in der Profimannschaft zum Einsatz, sondern lief bis zur Winterpause nur für die in der fünftklassigen Bayernliga Süd antretende Reservemannschaft auf.

Im Januar 2025 wechselte Seidel zurück zum Chemnitzer FC, seinem Heimatverein. In der Rückrunde der Regionalliga-Nordost-Spielzeit 2024/25 schwankte er zwischen Startelf und Ersatzbank, dabei kam er in zwölf der 17 Partien zum Einsatz und erzielte drei Tore. Im Sommer 2025 wechselte er zum Ligakonkurrenten BSG Chemie Leipzig. Anfangs in der Startelf rutschte er nach einem verkorksten Saisonstart zeitweise auf die Ersatzbank, konnte sich aber zurückkämpfen und gehörte beim ersten Saisonsieg am neunten Spieltag beim 2:0-Erfolg über den BFC Dynamo neben Stanley Ratifo zu den Torschützen. Nach der Trennung von Cheftrainer Adrian Alipour saß er unter Interimstrainer Christian Sobottka bei der 2:3-Heimniederlage gegen den Greifswalder FC im Dezember nur auf der Ersatzbank, kehrte aber unter Neutrainer Alexander Schmidt anschließend wieder in die Stammformation zurück. Im Endspurt der Spielzeit 2025/26 musste er nur einmal wegen einer Gelbsperre pausieren, erreichte aber mit der Mannschaft auf dem 13. Tabellenrang den Klassenerhalt.

Im Juni 2026 nahm Ligakonkurrent FSV Zwickau Seidel mit einem Einjahreskontrakt unter Vertrag.

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Einzelnachweise

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