Laëticia Bapté (* 8. Februar 1999 in Fort-de-France) ist eine französische Hürdenläuferin, die sich auf die 100-Meter-Distanz spezialisiert hat.
Sportliche Laufbahn Erste internationale Erfahrungen sammelte Laëticia Bapté im Jahr 2015, als sie bei den CARIFTA-Games in Basseterre im 100-Meter-Lauf mit 12,29 s in der ersten Runde in der U17-Wertung ausschied und im Hürdensprint in 14,59 s den sechsten Platz belegte. Im Jahr darauf belegte sie bei den CARIFTA-Games in St. George’s in 25,43 s den achten Platz im 200-Meter-Lauf und erreichte im Hürdensprint in 13,86 s Rang vier, während sie mit der 4-mal-100-Meter-Staffel von Martinique in 47,90 s den fünften Platz belegte. 2017 gewann sie bei den CARIFTA-Games in Willemstad in 13,79 s die Bronzemedaille in der U20-Altersklasse und schied über 100 Meter 12,40 s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf belegte sie bei den CARIFTA-Games in Nassau in 13,93 s den vierten Platz im Hürdenlauf und gewann mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 46,48 s die Bronzemedaille. Anschließend nahm sie an den Zentralamerika- und Karibikspielen in Barranquilla teil und scheiterte dort mit 13,89 s im Vorlauf. 2021 gelangte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Toruń ins Halbfinale über 60 Meter Hürden und schied dort mit 8,13 s aus. Im Juli klassierte sie sich dann bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn mit 13,27 s auf dem sechsten Platz. 2022 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 12,93 s im Halbfinale aus, wie auch anschließend bei den Europameisterschaften in München mit 13,16 s.
2023 belegte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Istanbul in 7,97 s den fünften Platz über 60 Meter Hürden. Im Juni wurde sie bei der 1. Liga der Team-Europameisterschaft im Rahmen der Europaspiele in Chorzów in 12,82 s Dritte und im August schied sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 12,93 s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf schied sie bei den Europameisterschaften in Rom mit 12,95 s im Halbfinale aus, ehe sie im August bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 12,92 s in der Hoffnungsrunde ausschied. 2025 verbesserte sie sich in der Halle auf 7,76 s über 60 Meter Hürden und schied Anfang März bei den Halleneuropameisterschaften in Apeldoorn mit 8,12 s bereits im Halbfinale aus. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń mit 7,97 s im Halbfinale über 60 Meter Hürden aus. Bronze gewann sie bei den Europameisterschaften in Birmingham über 100 Meter Hürden.
In den Jahren von 2021 bis 2023 sowie 2025 und 2026 wurde Bapté französische Hallenmeisterin im 60-Meter-Hürdenlauf.
Persönliche Bestleistungen 100 Meter: 11,60 s (+1,1 m/s), 13. April 2024 in Remire-Montjoly 60 Meter (Halle): 7,72 s, 25. Februar 2018 in Val-de-Reuil 100 m Hürden: 12,60 s (+1,7 m/s), 3. Juli 2026 in Tomblaine 50 m Hürden (Halle): 6,73 s, 13. Februar 2025 in Liévin (französischer Rekord) 60 m Hürden (Halle): 7,76 s, 22. Februar 2025 in Miramas
Weblinks
Profil beim Französischen Leichtathletikverband (französisch)
Kategorie:100-Meter-Hürdenläufer (Frankreich) Kategorie:Olympiateilnehmer (Frankreich) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2024 Kategorie:Teilnehmer an den Europaspielen (Frankreich) Kategorie:Teilnehmer der Europaspiele 2023 Kategorie:Französischer Meister (Leichtathletik) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1999 Kategorie:Frau