Finstermühle ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Roth im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern). Finstermühle liegt in der Gemarkung Harrlach.

Geographische Lage Die Einöde liegt am Finsterbach und ist ringsum von Wald umgeben. Bei den Anwesen gibt es einen Baum, der als Naturdenkmal geschützt ist. Ein Anliegerweg führt 150 Meter südlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Harrlach zur Kreisstraße RH 35 (1,9 km nordöstlich) bzw. nach Meckenlohe verläuft (2,7 km südwestlich).

Geschichte Finstermühle wurde 1544 erstmals urkundlich erwähnt.W. Wiessner: Hilpoltstein, S. 29. Der Ort lag im Fraischbezirk des pfalz-neuburgischen Landrichteramtes Allersberg. Grundherr des Anwesens war das pfalz-neuburgische Kastenamt Hilpoltstein.W. Wiessner: Hilpoltstein, S. 212.

Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Finstermühle dem Steuerdistrikt Guggenmühle und der Ruralgemeinde Harrlach zugeordnet.W. Wiessner: Hilpoltstein, S. 251. Am 1. Januar 1973 wurde Harrlach mit der Finstermühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Roth eingegliedert.

Baudenkmäler Haus Nr. 1: Mühlgebäude

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2018Einwohner 16 22 31 33 35 18 7 15 8 9 6 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1836 und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 4 4 4 6 2 2 2 2 Quelle

Religion Finstermühle ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach Mariä Himmelfahrt (Allersberg) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Johannes der Täufer (Schwand bei Nürnberg) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Roth Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Roth Kategorie:Ersterwähnung 1544