mini|hochkant|Klaus Peter Schwarz (1992) Klaus Peter Schwarz (* 19. August 1940 in DuisburgAmtsgericht Duisburg: Leo Schwarz GmbH & Co. KG (HRA 5783), Handelsregister Bekanntmachungen, 1. Januar 2001;Leo Schwarz Verwaltungs-GmbH, Handelsregister Bekanntmachungen, 1. Januar 2002; † 27. Juli 2005 in Köln) war ein deutscher Künstler, Jurist, Pädagoge und Unternehmer.
Leben Klaus Peter Schwarz machte das Abitur am Städtischen Naturwissenschaftlichen Gymnasium Rheinhausen (Duisburg). Dann studierte er zunächst Malerei und freie Grafik an der Kunstschule Düsseldorf-Niederkassel (1962–1964). Daneben studierte er Philosophie und Pädagogik (1962–1965) sowie Rechtswissenschaften (1965–1969) an der Universität zu Köln. Die erste Juristische Staatsprüfung am OLG Düsseldorf legte er 1970 ab. Die Ernennung zum Meisterschüler bei Jo Strahn an der Kunstschule Düsseldorf-Niederkassel erfolgte ebenfalls 1970. Darauf folgte sein Studium „Künstlerisches Lehramt an Gymnasien“ von 1972 bis 1974 bei Joseph Beuys und Karl Bobek an der staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.
Nach den Staatsprüfungen für das Lehramt in Kunst- und Rechtswissenschaften folgten verschiedene Stationen als Kunsterzieher, Dozent und Lehrer sowie als Fachleiter für das Fach Kunst an Gymnasien. Von 1986 bis 1996 war er schulfachlicher Dezernent für Gymnasien und Gesamtschulen bei der Bezirksregierung Köln sowie Fachdezernent für die Fächer Kunst, Textilgestaltung und Rechtskunde für das Land Nordrhein-Westfalen. Seine letzte Station im Staatsdienst war die des Schulleiters am Apostelgymnasium der Stadt Köln von 1996 bis 2000. Ab 2001 bis zu seinem Tod hatte er die Geschäftsführung des Familienunternehmens Leo Schwarz KG, später Farben Schwarz GmbH & Co. KG inne.
Wichtige ehrenamtliche Tätigkeiten waren die Position des Landesvorsitzenden des Berufsverbandes Bildender Künstler, Landesverband Nordrhein-Westfalen mit maßgeblicher Beteiligung an dem Eintritt des Berufsverbandes in die Gewerkschaft Kunst. 1973–1977 war er Geschäftsführer der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK/IAA/AIAP) Sektion Bundesrepublik Deutschland. In den Jahren 1995 bis 1998 war er Ehrenamtlicher Richter als Beamtenbeisitzer der Disziplinarkammern des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf.
Klaus Peter Schwarz war verheiratet und hatte einen Sohn. Er lebte in Köln und im Hunsrück.
Ausstellungen
Einzelausstellungen 1963: Stadttheater Rheinhausen 1964: Forum Bildender Künstler, Essen 1964: Galerie Falazik, Bochum 1971: Brunnenhaus Bad Sassendorf 1971: Galerie Thiwissen, Krefeld 1972: Städtische Sammlungen Duisburg-Rheinhausen 2000 Retrospektive Ordensmuseum Abtei Kamp, Kamp-Lintfort
Gruppenausstellungen 1964: Galerie Maywald, Paris 1964: Museum Gelsenkirchen-Buer 1964: Hawoli, Kaiser, Schwarz, Festhalle Viersen 1965: Galerie Intergroup, Duisburg 1965: Malkasten, Düsseldorf 1965: Rathaus Kreuzberg, Berlin 1965 Märkisches Museum, Witten 1966: Galerie Springhornhof 1967: Staatsbad Oeynhausen 1968: Forum Bildender Künstler, Essen 1968: Galerie Argelander 89, Bonn 1970: Malkasten, Düsseldorf 1970: Märkisches Museum, Witten 1970: Winterausstellung Düsseldorf 1971: Bildungswerk Krefeld 1971: 10 Jahre Essener Forum, Essen 1971: Winterausstellung Düsseldorf 1973: KKK Köln 1974: IDZ Berlin Kunst in der Schule 1974: FBK Berlin 1984: Städtisches Museum Mülheim a.d.R. Intergroup 84
Einzelnachweise
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