mini|hochkant=1.4|Preisträger des Österreichischen Filmpreises 2021 Die Verleihung der Österreichischen Filmpreise 2021 durch die Akademie des Österreichischen Films fand am 8. Juli 2021 im Globe Wien statt. Die ursprünglich für Jänner 2021 geplante elfte Gala wurde aufgrund der COVID-19-Pandemie in den Sommer verschoben. Die Gala wurde von den Brüdern Arash T. Riahi und Arman T. Riahi inszeniert und gemeinsam mit Michaela Schausberger moderiert. Die Nominierungen wurden am 29. April 2021 bekanntgegeben. Die meisten, in insgesamt neun Kategorien, erhielt Hochwald von Evi Romen, gefolgt von The Trouble with Being Born von Sandra Wollner mit sechs und Ein bisschen bleiben wir noch sowie Waren einmal Revoluzzer mit je fünf Nominierungen.

Die erfolgreichsten Filme(mindestens zwei Nominierungen)hervorgehoben = meiste Auszeichnungen Film Nominierungen Auszeichnungen Hochwald 9 3 The Trouble with Being Born 6 4 Ein bisschen bleiben wir noch 5 1 Waren einmal Revoluzzer 5 0 Quo Vadis, Aida? 4 3 Das schaurige Haus 4 0 Was wir wollten 3 0 7500 3 2 Die Dohnal – Frauenministerin, Feministin, Visionärin 2 2 Epicentro 2 0

Eingereichte Filme Am 3. Februar 2021 gab die Akademie des Österreichischen Films die angemeldeten Filme bekannt. Insgesamt wurden 41 österreichische Langfilme, davon 16 Spielfilme und 25 Dokumentarfilme, sowie 16 Kurzfilme zum Auswahlverfahren angemeldet. Aus den Einreichungen wählen die Mitglieder der Akademie des Österreichischen Films die Nominierungen in 16 Preiskategorien, die Ende April bekanntgegeben werden sollen.

Teilnahmeberechtigt waren österreichische Spiel- und Dokumentarfilme mit erheblich österreichischer kultureller Prägung. Kurzfilme qualifizierten sich aufgrund von Auszeichnungen und Festivalerfolgen des vergangenen Jahres. Die Richtlinien zur Einreichung wurden wegen verschobener Filmstarts, Verzögerungen bei Filmproduktionen und der mehrmonatigen Kinosperre aufgrund der COVID-19-Pandemie geändert. Der Vorstand der Akademie legte einen nachweislich geplanten Kinostart bis zum 31. März 2021 als ausreichendes Kriterium für die Teilnahme fest. Alternativ zum regulären Kinostart wurden auch eine Online-Release des Films oder kommerzielle Kinovorführungen akzeptiert.

Spielfilme

Dokumentarfilme

Kurzfilme

Preisträger und Nominierte Bester Spielfilm The Trouble with Being Born – Produktion: Lixi Frank, David Bohun, Andi G. Hess, Regie: Sandra Wollner Ein bisschen bleiben wir noch – Produktion: Michael Katz, Veit Heiduschka, Regie: Arash T. Riahi Hochwald – Produktion: Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Bady Minck, Gregory Zalcman, Alon Knoll, Regie: Evi Romen

Bester Dokumentarfilm Die Dohnal – Frauenministerin, Feministin, Visionärin – Produktion Claudia Wohlgenannt, Sabine Derflinger, Regie: Sabine Derflinger Dieser Film ist ein Geschenk – Produktion und Regie: Anja Salomonowitz Epicentro – Produktion: Gabriele Kranzelbinder, Paolo Calamita, Daniel Marquet, Martin Marquet, Regie: Hubert Sauper

Bester Kurzfilm Die Waschmaschine – Regie: Dominik Hartl Das beste Orchester der Welt – Regie: Henning Backhaus Fische – Regie: Raphaela Schmid

Beste weibliche Hauptrolle Christine Ostermayer für Ein bisschen bleiben wir noch Julia Franz Richter für Der Taucher Julia Jentsch für Waren einmal Revoluzzer

Beste männliche Hauptrolle Thomas Prenn für Hochwald Thomas Mraz für Risiken und Nebenwirkungen Marcel Mohab und Manuel Rubey für Waren einmal Revoluzzer

Beste weibliche Nebenrolle Edita Malovčić für Quo Vadis, Aida? Julia Koschitz für Das schaurige Haus Anna Unterberger für Was wir wollten

Beste männliche Nebenrolle Omid Memar für 7500 Noah Saavedra für Hochwald Michael Pink für Das schaurige Haus Lukas Spisser für Was wir wollten

Beste Regie Sandra Wollner für The Trouble with Being Born Patrick Vollrath für 7500 Arash T. Riahi für Ein bisschen bleiben wir noch

Bestes Drehbuch Patrick Vollrath und Senad Halilbašić für 7500 Evi Romen für Hochwald Roderick Warich und Sandra Wollner für The Trouble with Being Born Johanna Moder, Marcel Mohab und Manuel Rubey für Waren einmal Revoluzzer

Beste Kamera Christine A. Maier für Quo Vadis, Aida? Martin Gschlacht und Jerzy Palacz für Hochwald Matthias Pötsch für Das schaurige Haus

Bester Schnitt Niki Mossböck für Die Dohnal – Frauenministerin, Feministin, Visionärin Karina Ressler für Hochwald Lisa Zoe Geretschläger und Sebastian Longariva für Lovecut

Bestes Kostümbild Cinzia Cioffi für Hochwald Monika Buttinger für Ein bisschen bleiben wir noch Veronika Albert für Waren einmal Revoluzzer

Beste Maske Gaby Grünwald für The Trouble with Being Born Sam Dopona und Verena Eichtinger für Hochwald Helene Lang für Narziss und Goldmund Michaela Payer und Regina Breitfellner für Quo Vadis, Aida?

Bestes Szenenbild Hannes Salat für Quo Vadis, Aida? Katrin Huber und Gerhard Dohr für Ein bisschen bleiben wir noch Conrad Moritz Reinhardt für Das schaurige Haus

Beste Musik Florian Horwath für Hochwald David Schweighart und Peter Kutin für The Trouble with Being Born Clara Luzia für Waren einmal Revoluzzer

Beste Tongestaltung Originalton: Johannes Schmelzer-Ziringer, Sounddesign: Peter Kutin, Mischung: Simon Peter für The Trouble with Being Born Originalton: Claus Benischke-Lang, Sounddesign: Karim Weth, Nils Kirchhoff, Mischung: Alexander Koller für Was wir wollten Originalton: Hubert Sauper, Sounddesign: Karim Weth, Mischung: Alexander Koller für Epicentro Originalton: Vlad Voinescu, Andreas Hamza, Sounddesign: Andreas Hamza, Mischung: Thomas Pötz für The Royal Train

Publikumsstärkster Kinofilm But Beautiful – Regie: Erwin Wagenhofer, Produktion: Sabine Kriechbaum, Erwin Wagenhofer

Weblinks

Gesamtübersicht 2021 Nominierungen 2021 Preisträger 2021

Einzelnachweise

#2021 Kategorie:Filmjahr 2021 Kategorie:Preisverleihung 2021 Kategorie:Preisverleihung in Wien