Hanns H. Fischer, eigentlich Hans Helmuth Fischer, (* 26. Oktober 1900 in DessauBundesarchiv R 9361-V/18190; † 17. Mai 1959 in Berlin-Halensee) war ein deutscher Drehbuchautor.
Leben und Wirken Über Fischers Herkunft und frühen Werdegang ist derzeit nichts bekannt. Seit Beginn der Tonfilmzeit erhielt er Drehbuchaufträge und schrieb, zumeist in Zusammenarbeit mit Kollegen, bis kurz nach Kriegsausbruch 1939 die Manuskripte zu einer Reihe von künstlerisch durchgehend bedeutungslosen Unterhaltungsfilmen. Erst nach dem Krieg konnte Fischer nach insgesamt über zehnjähriger Abwesenheit seine Tätigkeit für das nunmehr bundesrepublikanische Kino fortsetzen. Auch hier blieb er bis zu seinem frühen Tod leichtgewichtigen B-Filmstoffen vom Schlage Der Fremdenführer von Lissabon, Piefke, der Schrecken der Kompanie und Schwarze Nylons – Heiße Nächte treu.
Filmografie 1932: Was wissen denn Männer? 1933: Eine ideale Wohnung (Kurzfilm) 1934: Ihr größter Erfolg 1935: Held einer Nacht 1935: Soldaten – Kameraden 1936: Paul und Pauline 1936: Hilde und die 4 PS 1937: Autobus S 1938: Kampf um Anastasia (Kurzfilm) 1940: Das Orchestrion (Kurzfilm) 1951: Königin einer Nacht 1951: Stips 1953: Auf der grünen Wiese 1955: Heldentum nach Ladenschluß 1955: Parole Heimat 1956: Der Fremdenführer von Lissabon 1956: Tausend Melodien 1956: Der Mustergatte 1957: Acht Mädels im Boot 1957: … und die Liebe lacht dazu 1958: Piefke, der Schrecken der Kompanie 1958: Schwarze Nylons – Heiße Nächte
Einzelnachweise
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