Kurt Lamberts (* 21. August 1911 in Mönchengladbach; † 1988 in Clausthal-Zellerfeld) war ein deutscher Ingenieur und Hochschullehrer.

Leben Lamberts studierte ab 1919 an der Technischen Hochschule München Elektrotechnik. 1930 wurde er im Corps Rheno-Palatia München recipiert.Kösener Corpslisten 1996, 137/582. Er wechselte an die TH Braunschweig. 1939 wurde er am Institut für Fernmelde- und Hochfrequenztechnik zum Dr.-Ing. promoviert.Dissertation: Grundlagen der Modulation durch veränderlichen Lastkreis und ihre Anwendungen bei Dezimeterwellen. Im Zweiten Weltkrieg war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kriegsmarine maßgeblich beteiligt an Forschungen in der Funkmesstechnik. Dabei ging es vor allem um die Entwicklung von Breitbandantennen und Absorptionsstoffe für Radarziele. Nach dem Krieg habilitierte sich Lamberts an der Fakultät für Maschinenwesen der TH Braunschweig.Dissertation: Modulation in der elektrischen Nachrichtentechnik. 1945/46 war er kommissarischer Leiter des Instituts für Fernmelde- und Hochfrequenztechnik, 1948/49 Gastdozent an der School of Electronics and Computer Science, University of Southampton. 1951 ernannte ihn die TH Braunschweig zum apl. Professor. Die Pädagogische Hochschule Hannover berief ihn 1956 als Professor für Elektrotechnik. 1966 folgte er dem Ruf der Technischen Universität Clausthal auf ihren Lehrstuhl für Regeltechnik und Elektronik.Prof. Lamberts 65 Jahre (degruyter.com)

Einzelnachweise

Kategorie:Ingenieurwissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Braunschweig) Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Clausthal) Kategorie:Hochschullehrer (PH Hannover) Kategorie:Elektroingenieur Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1911 Kategorie:Gestorben 1988 Kategorie:Mann