mini|Grabplatte an der Konstanzer Kirche in Ditzingen, mit Familienwappen und Ordenskreuz des St.-Hubertus-Jagdordens Friedrich Ludwig von Hoff (* 6. November 1663 in Kürnbach; † 14. oder 20. Januar 1729 in Stuttgart14. Januar lt. Angabe auf der Grabplatte; im Kirchenbuch ist der 20. Januar als dies mortis (Todestag) angegeben.) war ein württembergischer Verwaltungsbeamter.

Leben Hoff entstammte einem alten schwäbischen Adelsgeschlecht. Sein Vater Günther Albecht von Hoff († 1690) war Forstmeister auf dem Stromberg mit Dienstsitz in Kürnbach und später württembergischer Oberforst- und Jägermeister.Eberhard Emil v. Georgii-Georgenau: Fürstlich Württembergisch Dienerbuch vom IX. bis XIX. Jahrhundert. Stuttgart 1877, S. 186.

Friedrich Ludwig von Hoff trat ebenfalls in württembergische Dienste und war zuletzt Geheimer Rat, Oberforst- und Jägermeister sowie Obervogt zu Nagold, Freudenstadt und Altensteig.Walther Pfeilsticker: Neues württembergisches Dienerbuch. Ämter, Klöster. Stuttgart 1963, S. 2178. Er starb 1729 und wurde wie schon sein Vater in der Konstanzer Kirche in Ditzingen beigesetzt. Seine Grabplatte ist erhalten und heute außen an der Südseite der Kirche angebracht. DI 25, Lkr. Ludwigsburg, Nr. 633 (Anneliese Seeliger-Zeiss und Hans Ulrich Schäfer). In: www.inschriften.net

Familie Am 27. Juni 1695 heiratete von Friedrich Ludwig Hoff Johanna Christina von Pfuel (1675–1734). Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor, darunter Wilhelmine Louise (1704–1780), die später Johann Rudolf von Hedwiger, Graf von Sponeck, heiratete.

Auszeichnungen Hoff war Ritter des Großen Württembergischen Jagdordens, Vorläufer des Ordens der Württembergischen Krone.

Einzelnachweise

Kategorie:Vogt (Amt) Kategorie:Adliger Kategorie:Ritter des Württembergischen Jagdordens Kategorie:Person (Württemberg bis 1803) Kategorie:Geboren 1663 Kategorie:Gestorben 1729 Kategorie:Mann