Udo Bösch (* 1941 oder 1942Fraß für die Wölfe 1994 ist Bösch 52, Der Spiegel) ist ein ehemaliger Bundeswehroffizier und Angestellter des Bundesnachrichtendienstes sowie Bundesorganisationsleiter der Partei Die Republikaner.

Leben Er war Oberstleutnant a. D. der Bundeswehr und arbeitete mehrere Jahre für den Bundesnachrichtendienst, vor allem im Bereich der Spionage gegen die DDR. 22 Jahre gehörte er der CDU an.Republikaner: Profi in der Abwehr, spiegel.de, 21. Juni 1993 Anfang der 1990er Jahre geriet er in die Schlagzeilen, da er den Republikanern beitrat. Im November 1992 wurde er hauptamtlicher Bundesorganisationsleiter der Partei.Geschult: Neuer Rep-Stabschef, taz.de, 24. November 1992 Er war tätig als Sicherheitsberater und Mitglied der Bundeswahlkampfleitung.Führungskrise bei den Republikanern: Zweiter Spitzenfunktionär stellt sich gegen Schönhuber, taz.de, 1. Juni 1994 Am 31. Mai 1994 trat er aus der Partei aus und erhob schwere Vorwürfe gegen den damaligen Parteivorsitzenden Franz Schönhuber. Schönhuber warf Bösch wiederum vor, er sei ein "eingeschleuster Geheimdienstmann" gewesen.Christoph Seils: Rechtsextremismus: In Existenznot, zeit.de, 27. Mai 2020

Literatur Gefolgschaft gekündigt. Organisationschef kehrt Republikanern den Rücken. In: Berliner Zeitung, 1. Juni 1994

Einzelnachweise

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