Wipers war eine US-amerikanische Rockband aus Portland, die 1977 von dem Gitarristen und Sänger Greg Sage gegründet wurde. Sie spielte in wechselnden Besetzungen mit dem musikalisch dominierenden Greg Sage als einziger Konstante.

Geschichte Das Original-Line-up bestand aus Sam Henry am Schlagzeug, Dave Koupal am Bass und Sänger Greg Sage an der Gitarre. Das erste Album Is This Real? erschien 1979. Einen größeren Bekanntheitsgrad erreichte die Band, als Kurt Cobain sie als einen seiner musikalischen Haupteinflüsse bezeichnete und mit Nirvana zwei Songs (D-7 und Return of the Rat) von Is This Real? coverte. Cobain zählte das Debüt der Wipers zu seinen 50 Lieblingsalben.Kurt Cobain’s 50 favourite albums auf kerrang.com (abgerufen am 30. Juli 2024)

1992 erschien das Tributalbum Eight Songs for Greg Sage and The Wipers (auf LP) beziehungsweise Fourteen Songs for Greg Sage and The Wipers (als CD), auf dem unter anderem Nirvana, Hole und Thurston Moore von Sonic Youth vertreten sind.

Seit 1999 sind die Wipers nicht mehr aktiv. Greg Sage betreibt heute das Label Zeno Records in Phoenix, auf dem das letzte Album The Power in One erschien und seitdem die Archive der Band verwaltet.

Sam Henry starb im Februar 2022 mit 65 Jahren an Magenkrebs.

Stil und Rezeption Während auf den ersten drei Veröffentlichungen kurze, harte, eingängige Songs (mit einigen Ausnahmen auf Youth of America) überwiegen, sind die Stücke auf den späteren Alben langsamer, weniger explosiv und stark mit Gitarrensoli durchsetzt. Das Touch-and-Go-Fanzine bezeichnete den Sound der Band als einzigartig; sie verweigere sich Moden und ignoriere ihr Umfeld, und der „krachende Gitarrensound“ des Debütalbums sei „Dynamit“.

Diskografie Studioalben 1979: Is This Real? 1981: Youth of America 1983: Over the Edge 1986: Land of the Lost 1987: Follow Blind 1988: The Circle 1993: Silver Sail 1996: The Herd 1999: The Power in One

Live-Alben 1985: Wipers (auch Wipers Tour 84) 2002: Berlin Live 2002: Live in Nurnberg 1987 2003: Live at the I-Beam San Francisco 2018: Live at the Met, December 31, 1982

Extended Plays 1980: Alien Boy

Kompilationen 1990: The Best of Wipers and Greg Sage 1993: Complete Rarities 78–90 2001: Wipers Rarities 2001: Wipers Box Set 2010: Out Takes

Singles 1978: Better Off Dead 1980: Alien Boy 1982: Romeo 1986: Just a Dream Away 1993: Never Win 1996: Insane 1996: The Herd

Weblinks Website von Zeno Records

Einzelnachweise

Kategorie:Post-Hardcore-Band Kategorie:Punkband Kategorie:US-amerikanische Band