Rudolf Helmstetter (* 1961 in Mönchberg) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler.
Leben Von 1980 bis 1988 studierte er Germanistik und Anglistik in Würzburg, Konstanz, Dundee und Wien (Hospitanz am Burgtheater (Wien); Staatsexamen in Konstanz). Nach der Promotion 1992 in Konstanz bei Wolfgang Preisendanz, Renate Lachmann und Gerhart von Graevenitz und der Habilitation 2001 an der Universität Konstanz ist er seit 2004 C 3-Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt.
Schriften (Auswahl) Das Ornament der Grammatik in der Eskalation der Zitate. „Die Strudlhofstiege“, Doderers moderne Poetik des Romans und die Rezeptionsgeschichte. München 1995, ISBN 3-7705-3007-1. Die Geburt des Realismus aus dem Dunst des Familienblattes. Fontane und die öffentlichkeitsgeschichtlichen Rahmenbedingungen des poetischen Realismus. München 1997, ISBN 3-7705-3237-6. als Herausgeber mit Holt Meyer, Daniel Müller-Nielaba und Daniel Müller Nielaba: Schiller. Gedenken – Vergessen – Lesen. Paderborn 2010, ISBN 978-3-7705-4720-3. Rondo. Palimpsest Palaver. Mit dem Kopf durch die Wand in die eigene Tasche in sage und schreibe 24 Buchstaben. Wien 2012, ISBN 978-3-85449-383-9.
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