Der Wilhelm-Morgner-Preis ist ein deutscher Kunstpreis, der inzwischen von der Stadt Soest, der Sparkasse Hellweg-Lippe und dem Haus zum Spiegel an einen in Deutschland lebenden bildenden Künstler verliehen wird. Er ist mit 15.000 Euro dotiert. Der Preis wird seit 1953 alle drei Jahre ausgeschrieben. Er ehrt den 1891 geborenen und 1917 im Ersten Weltkrieg gefallenen Soester Expressionisten Wilhelm Morgner, der als herausragender Künstler des Expressionismus mit seiner Malerei die künstlerische Entwicklung des 20. Jahrhunderts entscheidend mit beeinflusst hat. Ein Teil der Werke Morgners galten den Nazis als „entartet“ und 1937 wurden 94 seiner Arbeiten im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ aus deutschen Museen beschlagnahmt.vgl. Thomas Drebusch: Wilhelm Morgner. Ein Sonderfall der Aktion „Entartete Kunst“. Soest 2016.

Preisträger 1953: Hermann Berges 1955: Gustav Deppe 1957: Irmgard Wessel-Zumloh 1959: Hans Kaiser 1963: Günter Drebusch 1965: Rudolf Vombek 1967: Ernst Hermanns 1969: Renate Weh 1973: Jobst Meyer 1977: Hans Peter Reuter 1981: Wolfgang Troschke 1987: Karl-Heinz Rusche 1991: Jürgen Meier 1995: Volker Sieben 2007: Hubertus Giebe 2010: Annedore Dietze 2013: Jae-Eun Jung 2016: Heike Negenborn 2019: Gerhard Rießbeck 2022: René Schoemakers 2025: Angelika J. Trojnarski 2025: Hamid Yaraghchi

Weblinks Förderverein Wilhelm-Morgner-Preis e.V.

Einzelnachweise

Kategorie:Deutsche Auszeichnung (Bildende Kunst) Kategorie:Erstverleihung 1953 Kategorie:Kultur (Soest)