Karl Steinkellner (* 17. September 1720 in Freistadt; † 10. März 1776 in Wien) war ein österreichischer Philosoph, Jesuit und Hochschullehrer.

Leben Über sein Leben ist wenig bekannt. Er trat 1737 oder 1738 in den Jesuitenorden ein. Seine Studien schloss er mit der Promotion zum Dr. phil. ab. Zunächst wurde er zum Professor der Rhetorik an der Theresianischen Ritterakademie in Wien ernannt. In selber Funktion wechselte er an die Universität Wien. Dort erhielt er 1759 den Ruf als ordentlicher Professor der praktischen Philosophie. In diesem Amt verblieb er bis zur Aufhebung des Jesuitenordens 1773.

Werk Institutiones philosophiae moralis in usum auditorum: Volumen Primum, 1. Auflage, Tattner, Wien 1758 ( online); 2. Auflage, Tattner, Wien 1771 (online). Volumen Secundum, 1. Auflage, Tattner, Wien 1769 (online); 2. Auflage, Tattner, Wien 1772 (online).

Literatur Georg Christoph Hamberger, Johann Georg Meusel: Das gelehrte Teutschland – Lexikon der jetzt lebenden Teutschen, Band 7, Meyer, Lemgo 1798, S. 341.

Weblinks

Kategorie:Philosoph (18. Jahrhundert) Kategorie:Jesuit Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien) Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804) Kategorie:Geboren 1720 Kategorie:Gestorben 1776 Kategorie:Mann