mini|hochkant|Thomas Lettow (2024) Thomas Lettow (* 1986Thomas Lettow. Profil und Vita bei Castforward.de. Abgerufen am 13. Dezember 2020. in Königs Wusterhausen) ist ein deutscher Schauspieler.Lettow: Wir schaffen das – auch die Pest!. In: Abendzeitung vom 15. Oktober 2015. Abgerufen am 13. Dezember 2020.

Leben Thomas Lettow, aufgewachsen in Potsdam, begann im Alter von 6 Jahren mit dem Fußballtraining.Ein Fußballer, der Schauspieler wurde Porträt. In: Süddeutsche Zeitung vom 27. November 2016. Abgerufen am 13. Dezember 2020. Er wollte ursprünglich Profifußballer werden und spielte bis 2010 in der vierten Liga beim FSV Optik Rathenow in Brandenburg. Seine ersten Bühnenerfahrungen machte er während seines Zivildienstes bei einer freien Theatergruppe. Danach studierte er zunächst Kommunikations- und Filmwissenschaft in Berlin. Ein anschließendes Jobangebot bei einer PR-Agentur lehnte er jedoch ab und entschied sich für die Schauspielerei.

Sein Schauspielstudium absolvierte er von 2010 bis 2014 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Seit 2014 ist Lettow festes Ensemblemitglied am Residenztheater München (Bayerisches Staatsschauspiel).Thomas Lettow. Vita. Offizielle Internetpräsenz Penguin Randomhouse Verlagsgruppe. Abgerufen am 13. Dezember 2020. Zudem unterrichtet er an der Otto-Falckenberg-Schule den Schauspielnachwuchs.Lehrende Schauspiel 2021, otto-falckenberg-schule.de, abgerufen am 7. Juni 2021. Lettow wirkte am Residenztheater München u. a. in Inszenierungen von Anne Lenk, Mateja Koležnik, Tina Lanik, Martin Kušej, Andreas Kriegenburg und Stefan Pucher mit. In der Spielzeit 2015/16 spielte er die Titelrolle in König Ödipus von Sophokles an der Seite von Sophie von Kessel und Hans-Michael Rehberg in einer Neuinszenierung der Regisseurin Mateja Koležnik."König Ödipus" von Sophokles im Staatsschauspiel, inszeniert von Mateja Koleznik. Aufführungskritik. In: Abendzeitung vom 19. Oktober 2015. Abgerufen am 13. Dezember 2020. In Ulrich Rasches Räuber-Inszenierung, die 2017 auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, verkörperte er den „diabolischen“ Moritz Spiegelberg. In der Spielzeit 2018/19 war er neben Katja Bürkle in der Titelrolle der Orest in Elektra von Hugo von Hofmannsthal.Geister des Maschinellen. Aufführungskritik. In: Nachtkritik.de vom 15. Februar 2019. Abgerufen am 13. Dezember 2020.

2016 wurde Thomas Lettow mit dem Bayerischen Kunstförderpreis für seine Darstellung des Königs Ödipus ausgezeichnet. 2017 erhielt er den Förderpreis der Freunde des Residenztheaters.

Lettow übernahm gelegentlich auch einige Film- und TV-Rollen. In der 11. Staffel der ZDF-Serie Die Chefin (2020) spielte er den Handlanger und Security Guard eines tatverdächtigen Sauna-Klub-Besitzers.Die Chefin: Wetten, dass... ?. Handlung und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz des ZDF. Abgerufen am 13. Dezember 2020.DIE CHEFIN. Szenenausschnitt. Abgerufen am 13. Dezember 2020. In der 35. Staffel der ZDF-Krimiserie SOKO München (2020) übernahm Lettow eine der Episodenrollen als tatverdächtiger Kleinkrimineller Matthias „Matze“ Seidler.. Handlung und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz des ZDF. 23. November 2020. In Countdown, der 90-minütigen Spielfilmepisode der Kriminalserie SOKO München, mit der die Serie nach rund 43 Sendejahren im Dezember 2020 eingestellt wurde, verkörperte Lettow einen Ermittler der Innenrevision.. Handlung und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz des ZDF. 28. Dezember 2020.

Seit 2016 gestaltet er regelmäßig Lesungen im Literaturhaus München, u. a. aus Werken von Michael Ondaatje, Hanya Yanagihara, Jonathan Coe und aus der Neuübersetzung von James Baldwins Von dieser Welt. Lettow lebt in München.

Theater (Auswahl) Residenztheater 2015: Drei Schwestern (als Tusenbach). Nach Anton Tschechow. Inszenierung: Tina Lanik 2015: König Ödipus (als Ödipus). Nach Sophokles. Inszenierung: Mateja Koležnik 2016: Die Räuber (als Spiegelberg). Nach Friedrich Schiller. Inszenierung: Ulrich Rasche 2016: Robin Hood (als Robin Hood). Von Angela Obst. Inszenierung: Robert Gerloff 2017: Macbeth (als Banquo). Nach William Shakespeare. Inszenierung: Andreas Kriegenburg 2018: Rückkehr in die Wüste (als Mathieu). Von Bernard-Marie Koltès. Inszenierung: Amélie Niermeyer 2018: Don Karlos (als Domingo). Nach Friedrich Schiller. Inszenierung: Martin Kušej 2018: Der Spieler (als Alexej Iwanowitsch). Nach dem Roman von Fjodor Michailowitsch Dostojewski. Inszenierung: Regie: Andreas Kriegenburg 2019: Elektra (als Orest). Nach Hugo von Hofmannsthal. Inszenierung: Ulrich Rasche 2019: Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft (als Argan). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer 2019: Sommergäste (als Rjumin, Pawel Sergejewitsch). Von Maxim Gorki. Inszenierung: Joe Hill-Gibbins 2020: Das Erdbeben in Chili (Ensemble). Nach der gleichnamigen Novelle von Heinrich von Kleist. Inszenierung: Ulrich Rasche 2020: Dantons Tod (als Legendre/Dillon, ein General). Nach Georg Büchner. Inszenierung: Sebastian Baumgarten 2021: Die Träume der Abwesenden (als Nico, Sohn von Zwart). Nach Judith Herzberg. Inszenierung: Stephan Kimmig 2022: Die Affäre Rue de Lourcine (als Lenglumé, Rentier). Von Eugène Labiche. Inszenierung: András Dömötor 2022: Spiel des Lebens – Die Kareno-Trilogie: «An des Reiches Pforten» – «Spiel des Lebens» – «Abendröte» (als Vogelausstopfer/Thy). Nach Knut Hamsun. Inszenierung: Stephan Kimmig 2022: Tartuffe oder das Schwein der Weisen (als Damis). Von PeterLicht nach Molière. Inszenierung: Claudia Bauer (Übernahme vom Theater Basel) 2022: Agamemnon (als Agamemnon / Chor). Nach Aischylos. Inszenierung: Ulrich Rasche, Residenztheater München und Athen- und Epidaurus-Festival (AEF) 2023: Antigone (als Royalist). Nach Sophokles und Slavoj Žižek. Inszenierung: Mateja Koležnik 2023: Andersens Erzählungen (als Edvard Collin, Bräutigam, Andersens Jugendfreund / Prinz). Nach Hans Christian Andersen. Inszenierung: Jherek Bischoff, Jan Dvořák und Philipp Stölzl 2024: Moby Dick (als Walfänger und Schmied). Nach Herman Melville. Inszenierung: Stefan Pucher 2024: Eine Zierde für den Verein – vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen (als Gustl). Nach dem Roman von Marieluise Fleißer. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2025: Salome (als Junger Konservativer). Nach Oscar Wilde in einer Bearbeitung von Jarosław Murawski. Inszenierung: Ewelina Marciniak 2025: Romeo und Julia (als Tybalt). Von William Shakespeare. Inszenierung: Elsa-Sophie Jach 2025: Kasimir und Karoline (als Schürzinger). Von Ödön von Horváth. Inszenierung: Barbara Frey 2026: La Musica - Zwischen Ihr und Ihm (als Er). Nach den Theaterstücken «La Musica 2» und «Die Englische Geliebte» von Marguerite Duras. Inszenierung: Silvia Costa

Filmografie (Auswahl) 2016: Grüße aus Fukushima 2017: Hubert und Staller: Der Räucherschorsch dreht durch (Fernsehserie, eine Folge) 2020: Die Chefin: Wetten, dass... ? (Fernsehserie, eine Folge) 2020: SOKO München: Tod am Bauzaun (Fernsehserie, eine Folge) 2020: SOKO München: Countdown (Fernsehserie, eine Folge) 2021: München Mord: Das Kamel und die Blume (Fernsehreihe) 2021: Kitz (Fernsehserie) 2022: Unter der Welle (Kurzfilm) 2024: Sonnenplätze (Kinofilm, Regie: Aaron Arens) 2025: Hubert ohne Staller: Ruhe unsanft (Fernsehserie, eine Folge)

Hörspiele (Auswahl) 2019: Angela Obst: Robin Hood (als Robin Hood) – Regie: Kilian Leypold (Hörspielbearbeitung, Kinderhörspiel – BR/Residenztheater München)

Weblinks

Thomas Lettow – Profil bei der Agentur Scenario

Einzelnachweise

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