Friedrichsberg (oberfränkisch: Dea BärchE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 199. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „der Bärich“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Mainleus im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Friedrichsberg liegt in der Gemarkung Buchau.

Geografie Die Einöde liegt in einer Waldlichtung des Mainecker Forstes. Das Gelände fällt im Westen ins Tal des Scheuergrundgrabens und im Osten ins Tal eines namenlosen Baches ab, beides linke Zuflüsse des im Norden vorbeifließenden Mains, in dessen Richtung das Gelände ebenfalls abfällt. Ein Anliegerweg führt 600 Meter nördlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die südwestlich nach Witzmannsberg bzw. nordöstlich nach Rothwind zur Bundesstraße 303 verläuft.

Geschichte Der Ort wurde 1348 als „Fridreichsperg“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort ist Friedrich, der Personenname des Siedlungsgründers.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 41.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Friedrichsberg aus 2 Anwesen (1 Hof, 1 Sölde). Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Weismain aus. Das Rittergut Steinenhausen war Grundherr der beiden Anwesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 594.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Friedrichsberg dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Buchau zugewiesen. 1812 erfolgte die Überweisung an den neu gebildeten Steuerdistrikt Witzmannsberg und die gleichnamige Ruralgemeinde. Sowohl Steuerdistrikt als auch Ruralgemeinde wurden 1818 aufgelöst und wieder nach Buchau eingegliedert.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 750. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Buchau im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Mainleus umgemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1809 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 6 16 14 13 13 7 7 13 12 17 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 wurden diese als „Wohngebäude“ bezeichnet. 2 2 2 1 2 2 2Quelle R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 728.

Religion Friedrichsberg ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Michael (Buchau) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Mainleus) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1348