Theodor von Seible (* 1. August 1850 in Leonberg; † 12. Januar 1931 in StuttgartDurlacher Tagblatt vom 13. Januar 1931, S. 2. (Online. Abgerufen am 29. Dezember 2021).) war württembergischer Offizier, zuletzt im Rang eines Generalleutnants.

Leben Seible wurde in Leonberg als Sohn des Schmiedeobermeisters Johannes Seible und seiner Frau Christina Luise, geb. Schnaidt geboren. Er studierte am Polytechnikum in Stuttgart und nahm 1870/71 als Freiwilliger am Deutsch-Französischen Krieg teil. Anschließend blieb er beim Militär und schlug die Offizierslaufbahn ein. 1897 wurde er Bataillonskommandeur im Infanterie-Regiment Nr. 180. 1902 wurde er zum Oberstleutnant befördert. 1905 wurde er Regimentskommandeur des Grenadier-Regiments Nr. 123 in Ulm. Am 25. Juli 1907 wurde er unter Verleihung des Charakters als Generalmajor aus dem aktiven Dienst verabschiedet.Militär-Handbuch des Königreichs Württemberg. Große Ausgabe. Nach dem Stande vom 6. Mai 1913. Stuttgart 1913, S. 504. Im Ersten Weltkrieg wurde er noch einmal reaktiviert und im April 1915 mit der Führung der 54. Reservebrigade in Ulm betraut.

Literatur Beschreibung des Oberamts Leonberg. Herausgegeben vom Württ. Statistischen Landesamt. Zweite Bearbeitung. 1. Band. Stuttgart 1930, S. 599

Einzelnachweise

Kategorie:Generalleutnant (Württemberg) Kategorie:Nobilitierter (Württemberg) Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1850 Kategorie:Gestorben 1931 Kategorie:Mann