Die Pinguin Stiftung mit Sitz in Düsseldorf wurde 1988Jürgen Manchot Stiftung, auf im.nrw vom Chemiker Jürgen Manchot als „Wilhelm-Manchot-Forschungsprofessur“ (1936–2004) ins Leben gerufen und von diesem im Gedenken an seinen Vater Willy Manchot und seinen Großvater Wilhelm Manchot „Pinguin Stiftung“ genannt, da die französische Übersetzung von Pinguin „Le Manchot“ heißt.
Diese mit 40.000 Euro dotierte Stiftungsprofessur wird an herausragende Chemiker verliehen und soll den Preisträgern neben der Würdigung ihres wissenschaftlichen Gesamtwerkes auch eine Lehrtätigkeit an der chemischen Fakultät der TU München ermöglichen. Zudem fördert die Pinguin-Stiftung durch Zuschüsse auch wissenschaftliche Veröffentlichungen und vergibt Sachmittel für Forschungsprojekte.
Nach dem Tod von Jürgen Manchot 2004 wird die Stiftung von seinem Sohn Thomas Manchot unter dem Namen Jürgen Manchot Stiftung weitergeführt.
Diese Stiftung verleiht jährlich die „Wilhelm Manchot-Forschungsprofessur“ an herausragende Chemiker und macht es möglich, die besten akademischen Abschlüsse eines Jahres mit dem Jürgen Manchot Studienpreis auszuzeichnen. Der Preis wird vergeben für die wissenschaftliche Qualität und Originalität der Abschlussarbeiten und für die während des Studiums erbrachten Leistungen.
Bisherige Manchot-Forschungsprofessuren 1991: Olivier Kahn, Université de Paris-Sud, Frankreich 1992: John P. Fackler, Jr., Texas A&M University, College Station, USA 1993: Robin K. Harris, University of Durham, England 1994: Walter G. Klemperer, University of Illinois at Urbana-Champaign, USA 1995: D. Michael P. Mingos, Imperial College, London, England 1996: Joel S. Miller, University of Utah, Salt Lake City, USA 1997: Robert M. Waymouth, Stanford University, Stanford, USA 1998: Masato Tanaka, National Institute of Research, Tsukuba, Japan 1999: Michael R. Zalutsky, Duke University Medical Center, Durham, USA 2000: Konrad Seppelt, FU Berlin 2001: Jochen Stark, Bauhaus – Universität, Weimar 2002: Reiner Bensch Universitätskommunikation Bauhaus-Universität Weimar 2002/03: Andreas Pfaltz, Universität Basel, Schweiz 2003/04: Enrique Iglesia, University of California, Berkeley, USA 2004/05: Abraham Nitzan, Tel Aviv University, Israel 2006: Achim Müller, Universität Bielefeld 2008/09: John M. Thomas, University of Cambridge, UK 2009: Alain R. Fersht, University of Cambridge, UK 2010: Tobin Marks, Northwestern University, Illinois, USA 2011: Herbert Waldmann, Max-Planck-Institut, Dortmund 2012: Helmut Schwarz, TU Berlin 2013: James A. Dumesic, University of Wisconsin–Madison, USA 2014: Christian Hertweck, Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie, Jena 2015: Mercouri Kanatzidis, Northwestern University, Illinois, USA 2016: Nenad M. Marković, Argonne National Laboratory, USA 2017: Phil S. Baran, Professor am „The Scripps Research Institute“ (TSRI) im kalifornischen La Jolla
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Einzelnachweise
Kategorie:Stiftung in Düsseldorf Kategorie:Wissenschaftsstiftung Kategorie:Stiftungsgründung 1991