Gelbe Weiden (oberfränkisch: Gelba WaidnE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 199.) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Kulmbach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern). Gelbe Weiden liegt in der Gemarkung Mangersreuth.
Geografie Der ehemalige Weiler ist mittlerweile als Ortsstraße des Gemeindeteils Herlas aufgegangen. Diese liegt am Fuße des bewaldeten Höhenrückens Rangen (, 1,4 km nordöstlich). Im Norden befindet sich ein ehemaliger Muschelkalkbruch, der als Geotop ausgezeichnet ist.
Geschichte Der Ort wurde 1692 als „Gelbe Weiden“ erstmals urkundlich erwähnt. Es handelt sich um eine Ausbausiedlung von Forstlahm. Der Ortsname leitet sich von einem Flurnamen ab, mit der eine Gruppe von Weidenbäumen bezeichnet wurde.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 44f.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Gelbe Weiden aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Die Grundherrschaft über die Sölde hatte das Kastenamt Kulmbach.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 595.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Gelbe Weiden dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Gößmannsreuth zugewiesen.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 781. 1812 erfolgte die Überweisung an den Steuerdistrikt Mangersreuth und der neu gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde. Am 1. April 1946 wurde Gelbe Weiden nach Kulmbach eingegliedert.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 746.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 5 16 12 13 17 22 22 14 33 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 2 3 3 3 3 Quelle
Religion Gelbe Weiden ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach Unsere Liebe Frau in Mangersreuth gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler im Landkreis Kulmbach Kategorie:Geographie (Kulmbach) Kategorie:Ersterwähnung 1692