__NOTOC__ Die Swartbooi (Afrikaans für schwarze Jungs), eigentlich (für Kinder der Roten Nation), selten auch Swartbooi-Nama, sind ein Clan der Nama.

Sie bilden eine anerkannte traditionelle Gemeinschaft, die von einem traditionellen Führer, dem Kaptein (seit 1986 Daniel Luipert), mit Sitz in Fransfontein im Nordwesten Namibias angeführt wird. Die Swartboois sind eng mit der Roten Nation verbunden.

Geschichte Die verschiedenen Nama-Clans, darunter auch die Swartbooi, wurden Ende des 17. Jahrhunderts von Kaptein vereint. Zwischen 1725 und 1740 kam es unter Kaptein zum Bruch der Swartbooi mit der Roten Nation. Zu dieser Zeit verließen die Swartbooi Hoachanas und siedelten in , das später als Rehoboth bekannt wurde. Die Swartbooi waren den deutschen Missionaren eng verbunden.HEROES DAY: 05.12.2004: THE REMEMBRANCE OF !NORESEB GAMAB=S (MANASSE) DEATH IN THE BATTLE AT GUBUOMS (AMINUIS) ON 01.12.1905 AGAINST THE GERMAN SCHUTZTRUPPE. Klaus Dierks, 5. Dezember 2004.

Während der deutschen Kolonialzeit als Deutsch-Südwestafrika Ende des 19. Jahrhunderts spielten die Swartbooi eine wichtige wirtschaftliche Rolle. So schlossen sie diverse Verträge mit der deutschen Verwaltung, vor allem zu Bergbaurechten.Important Treaties in the History of Namibia. Klaus Dierks. Abgerufen am 22. Oktober 2020. 1897/98 kam es zum Kampf der Swartbooi mit der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika.Beiographies, K. Klaus Dierks. Abgerufen am 22. Oktober 2020.

Literatur Emil Eisinger: Im Damaraland und Kaokofeld. Erinnerungen an Südwestafrika, Konkordia AG für Druck und Verlag, Bühl (Baden) 1913. Walter Moritz: Die Swartboois in Rehoboth, Salem, Ameib und Franzfontein (= Aus alten Tagen in Südwest, Band 7). Windhoek 1987; Werther 1998, ISBN 0620116137.

Einzelnachweise

Kategorie:Clan in Namibia Kategorie:Nama