Michael Gramberg (* 9. Januar 1942 in Cammin in PommernMichael Gramberg, Stefan Georges Übertragungen. Köln 1971; † 2. Oktober 2020)Traueranzeige von Familie und Freunden in den Kölner Tageszeitungen war ein deutscher Fernsehjournalist und Autor von Fernseh-Dokumentarfilmen.
Leben Michael Gramberg wurde 1942 als Sohn von Natalie Wahl und des Diplom-Ingenieurs Kurt Gramberg in Cammin in Pommern geboren. Nach der Flucht von dort wuchs er in Süddeutschland auf, wo er ab 1952 das Staatliche Gymnasium Hechingen besuchte und 1961 das Abitur ablegte. Vom Sommersemester 1961 an studierte er Germanistik und Romanistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Zum Sommersemester 1963 wechselte er an die Universität zu Köln, wo er Germanistik, Romanistik und Politische Wissenschaft bei Paul Böckmann, Fritz Schalk und Ferdinand Hermens studierte.Michael Gramberg, Stefan Georges Übertragungen, Lebenslauf Er wurde 1971 mit seiner Dissertation über „Stefan Georges Übertragungen. Die Frage nach einem symbolistischen Übersetzen als Voraussetzung für ein neues Verständnis der Dichtung. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Übersetzkunst“ promoviert.Michael Gramberg, Stefan Georges Übertragungen. Promotionsdatum: 22. Juli 1971
Von 1971 bis 1990 war er Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk und für diesen als Auslandskorrespondent im ARD-Studio Paris sowie in Moskau und Riga tätig.Wer ist wer? Das deutsche who is who. 1988, S. 433.Helfried Spitra (Herausgeber): Die grossen Kriminalfälle: der St. Pauli-Killer, der Ausbrecherkönig und neun weitere berühmte Verbrechen: Campus-Verlag 2004, S. 281 (Autorenverzeichnis) Seit 1990 arbeitete er freiberuflich und lebte hauptsächlich in Frankreich.Katalog der Deutschen NationalbibliothekHelfried Spitra (Herausgeber): Die grossen Kriminalfälle: der St. Pauli-Killer, der Ausbrecherkönig und neun weitere berühmte Verbrechen: Campus-Verlag 2004, S. 281 (Autorenverzeichnis) In dieser Zeit erstellte er eine Reihe von Fernsehdokumentationen, die sich insbesondere mit bekannten deutschen Kriminalfällen, mit Unglücksfällen sowie mit Skandalen und Affären in der französischen Politik beschäftigen. Die meisten davon wurden von der ARD im Rahmen der Reihen Die Story im Ersten und Die großen Kriminalfälle produziert und gesendet.
Filme (Auswahl) 1975: Im Namen der Rache (Menschen und Mauern, Folge 4) 1978: Situation der politischen Bildung in der Bundesrepublik (Gesellschaft '78/'79, Folge 2) 2000: Tod im Tunnel (Die Story im Ersten), WDR (über den Brand im Mont-Blanc-Tunnel 1999)https://www.presseportal.de/pm/7899/119111 2000: Lebenslänglich für Vera Brühne (Die großen Kriminalfälle, Folge 1), ARD 2002: Jagd auf den Ausbrecherkönig (Die großen Kriminalfälle, Folge 13, über Alfred Lecki), ARD 2002: François Mitterrand – ein Doppelleben (Die Story im Ersten), WDR 2002: Verordnetes Schweigen: Die blutige Nacht von Paris (Die Story im Ersten, über das Massaker von Paris 1961), WDR. 2003: Der talentierte Jacques Chirac (Die Story im Ersten), WDR 2003: Die Hure der RepublikSpitra, S. 281Die Story auf fernsehserien.de, Folge 134 (Die Story im Ersten, über Christine Deviers-Joncour), ARD 2004: Der Blaubart von Fehmarn (Die großen Kriminalfälle, Folge 17, über Arwed Imiela), ARD 2006: Die Rache der Marianne Bachmeier (Die großen Kriminalfälle, Folge 28), ARD 2006: Gladbeck – Dokument einer Geiselnahme., WDR
Weblinks
Traueranzeige von Familie und Freunden mit Foto Foto (1985) mit Gerd Ruge und Ulrich Wickert in Paris auf blog.sz-photo.de Gedruckte Werke unter Beteiligung von Michael Gramberg als Autor, Herausgeber oder Übersetzer
Einzelnachweise
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