Rauershof ist ein Wohnplatz der Kreisstadt Kronach im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern).

Geographie Die einstmalige Einöde ist mittlerweile als Haus Nr. 26 der Rauershofstraße des neu gebildeten Gemeindeteils Gehülz aufgegangen. Diese führt zur Ortsstraße Brunnschrott (0,2 km südwestlich). Im Norden fällt das Gelände ins Tal des Paulusgrabens ab.

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Rauershof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das Rittergut Küps-Theisenort im begrenzten Umfang aus. Es hatte ggf. an das bambergische Centamt Kronach auszuliefern. Das Rittergut Küps-Theisenort war zugleich auch Grundherr der Fronsölde.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 499.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Rauershof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Neuses und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Gehülz zugewiesen. Am 1. Mai 1978 wurde Rauershof im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Kronach eingegliedert.H. Demattio: Kronach – Der Altlandkreis, S. 581f.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970Einwohner 5 8 9 8 5 7 7 4 3HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1961 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 Quelle

Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Kronach) gepfarrt. Seit der Gründung der Pfarrei St. Bonifatius (Gehülz) in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die Katholiken dorthin gepfarrt.

Literatur

Weblink

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Kronach) Kategorie:Ort im Landkreis Kronach