Das Großherzogliche Badische Invaliden-Corps war ein Bestandteil der badischen Armee. Es wurde 1803Georg Sartori, Das Großh.-Badische Invaliden-Corps zu Kislau S. 17, 25, 27 zur Versorgung der invaliden badischen Soldaten gegründet und ab 1819 größtenteils im Schloss Kislau untergebracht. 1837 wurden die Aufnahme in das Invalidencorps durch Großherzog Leopold neu geregelt.Grossherzoglich-Badisches Staats- und Regierungs-Blatt. Carlsruhe, 16. August 1837, S. 195ff
Die Uniform bestand ab 1842 nach den Kriegsdienstvorschriften bei der 1. Kompanie aus Hüten mit Kokarden in den badischen Hausfarben und blauen Überröcken mit orangegelben Patten. Die 2. Kompanie war wie die normale Infanterie gekleidet, die farbigen Aufschläge waren an den Kolletts und Ärmelwesten jedoch orangegelb anstatt rot. Ein weiterer Unterschied bestand darin, dass die Kollets schwedische Ärmelaufschläge hatten, im Gegensatz zur Infanterie, die brandenburgische Ärmelaufschläge (mit Ärmelpatten) verwendete, Kavallerie, Artillerie und Train hatten polnische Aufschläge. Beide Kompanien verwendeten dunkelblaue Dienstmützen mit orangegelben Vorstößen und badischer Kokarde.DER BUNTE ROCK, Eine Sammlung deutscher Uniformen des 19. Jahrhunderts, Verlag Haus Neuerburg, Köln a. Rhein (Erscheinungsjahr: 1932?); Abbildung der Uniform auf der Webseite homepage-andreas-meininger.de
Literatur
Weblinks Richard Knötel: Uniformenkunde, Band 7, Tafel 39: Uniform Baden - Invalidenkorps 1802 auf uniformenportal.de
Einzelnachweise
Kategorie:Badische Militärgeschichte Kategorie:Gegründet 1803