mini|hochkant|Christoph von der Schulenburg Christoph (III.) von der Schulenburg (* 1502; † 27. Oktober 1570) war Rat im Herzogtum Braunschweig.
Leben miniatur|hochkant|Grabplatte von Christoph von der Schulenburg im Havelberger Dom Der Vater Bernhard X. von der Schulenburg gehörte zum mittleren Ast der weißen Linie der Familie. Die Mutter war Margareta von Bodendiek.
Christoph von der Schulenburg war Rat von Herzog Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel. Er besaß ein Zwölftel des Stammsitzes der Familie in Beetzendorf und ein Drittel in Angern, dazu war er Pfandherr im Amt Neumark bei Helmstedt, im Amt Lichtenberg und in Neuenbrügge, alle damals zum Herzogtum Braunschweig gehörend. Auf Grund von finanziellen Schwierigkeiten musste er einen großen Teil seines Besitzes abgeben, darunter in Beetzendorf und Angern.
Die letzten Lebensjahre lebte Christoph von der Schulenburg bei seinem ältesten Sohn Levin (in Magdeburg?). Seine Grabplatte befindet sich in einer Seitenkapelle des Havelberger Doms.Grabplatte im Havelberger Dom Bildindex ()
Christoph von der Schulenburg war zweimal verheiratet. Mit Anna von Alvensleben hatte er 15 Kinder, darunterChristoph von der Schulenburg Genealogy Levin II. (1528–1587), Domdechant in Magdeburg Christoph VII. (1529–1588), Domherr in Havelberg
Mit Gisela von der Knesebeck (1524–1598) hatte er zwölf Kinder, darunter Joachim Johann Georg I. (1556–1633), herzoglich-braunschweigischer Rat
Literatur Georg Gottfried Küster: Martin Friedrich Seidels Bilder-Sammlung. Berlin 1751. S. 16f. (Nr. IV), mit Kupferstichporträt S. 36f. (Nr. XVI)
Weblinks Christoph III. von der Schulenburg worldhistory
Einzelnachweise
Christoph 03 Kategorie:Person (Helmstedt) Kategorie:Geboren 1502 Kategorie:Gestorben 1570 Kategorie:Mann