Lüttich–Bastogne–Lüttich 1980 war die 66. Austragung von Lüttich–Bastogne–Lüttich, eines eintägigen Straßenradrennens. Es wurde am 20. April 1980, bei widrigen Wetterbedingungen, über eine Distanz von 244 km ausgetragen. Das Rennen wurde von Bernard Hinault gewonnen.
Teilnehmende Mannschaften + Profi-Radsportteams Renault-Gitane Peugeor-Esso-Michelin IJsboerke-Warncke Eis Boule d'Or-Sunair-Colnago La Redoute-Motobécane Safir-Ludo Splendor-Admiral TI-Raleigh-Creda DAF Trucks-Lejeune Bianchi-Piaggio Boston-IFI-Mavic Miko-Mercier-Vivagel Puch-Sem-Campagnolo Gis Gelati Marc-Carlos-V.R.D.-Woningbouw
Rennverlauf und Wetterbedingungen Die Bedingungen am Tag der Austragung waren aufgrund niedriger Temperaturen, Regen und Schnee unmenschlich. Nur 21 von ursprünglich 174 Startern erreichten das Ziel. Bereits bei Kilometer 130 hatten schon 114 Fahrer aufgegeben. Später bekam diese Austragung den Beinamen „Neige-Bastogne-Neige“ was übersetzt „Schnee-Bastogne-Schnee“ bedeutet.
Zwei Belgier, Rudy Pevenage und Ludo Peeters, griffen trotz der Umstände an und hatten an der Côte de Stockeu etwas mehr als 2 Minuten Vorsprung. Dahinter griffen Henk Lubberding, Silvano Contini, Dietrich Thurau und Bernard Hinault aus dem dezimierten Hauptfeld an. Hennie Kuiper konnte aufgrund eines Sturzes den Verfolgern nicht folgen. Bei der Côte de la Haute-Levée wurden die Spitzenreiter von den Verfolgern eingeholt und hier setzte Hinault zum erneuten Angriff an. Er wurde, 80 Kilometer vor dem Ziel, nicht mehr eingeholt. Er gewann mit einem Vorsprung auf den Zweiten Hennie Kuiper von 9 Minuten und 24 Sekunden.
Hinault fühlt bis heute an den beiden Zeigefingern, vermutlich aufgrund von Erfrierungen, diese unmenschlichen Bedingungen an diesem Tag.
Ergebnis
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Einzelnachweise
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