mini|Aserbaidschanische Briefmarke zum fiktiven 900. Geburtstag Mahsatis. In Aserbaidschan wird sie Məhsəti Gəncəvi genannt. Mahsati () war eine persische Dichterin, die zwischen Anfang des 11. und Mitte des 12. Jahrhunderts lebte.

Leben Über Leben und Wirken Mahsatis ist wenig bekannt. Frühe Quellen ordnen ihr Wirken den Höfen Mahmuds von Ghazna (971–1030), des Seldschuken Ahmad Sandschar in Balch (1084–1157) oder eines legendären Königs von Gandscha zu. In seinem Standardwerk Die schöne Mahsatī stellt Fritz Meier eine mögliche Lebenszeit zwischen den Jahren 1000 und spätestens 1150 fest.

Werk Mahsatis Werk besteht fast ausschließlich aus Rubāʿīs,Mahsati Ganjavis’s songs. // Nizami Gəncəvi adına Milli Azərbaycan Ədəbiyyatı Muzeyi (The National museum of the Azerbaijan literature) deren Zuordnung jedoch allesamt umstritten sind, da eine Originalhandschrift fehlt.Vgl. auch die vergleichbare Problematik hier. Es sind in der Regel Liebesgedichte, in denen die Unerreichbarkeit des Geliebten, mangelnde Gegenliebe und die dadurch entstehende Grausamkeit beschrieben werden. Mystische Themen, wie sie typisch für die persische Poesie sind, fehlen dagegen weitgehend.

Romantische Verklärung Mahsati wurde schon früh Heldin romantischer Erzählungen, deren frühestes Beispiel man in Fariduddin Attars Ilāhī-nāme findet. Der Volksroman Dāstān-e Amīr Aḥmad-o Mahsatī schildert, aufbauend auf Vierzeilern Mahsatis, die Liebesgeschichte zwischen Dichterin und Dichter.

Literatur Jan Rypka: History of Iranian Literature. Reidel Publishing Company. Edward Brown: A literary History of Persia in Four Volumes. Cambridge University Press 1969, Band 2, S. 344 Narguess Farzad: "Rabia Balkhi and Mahsati Ganjavi", The Essay, The Islamic Golden Age (Episode 6 von 20), BBC Radio 3, 2. Dezember 2013, abgerufen am 6. April 2020

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Perser Kategorie:Geboren im 10. oder 11. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 11. oder 12. Jahrhundert Kategorie:Frau