mini|Jerzy Ambroziewicz in den 1960er Jahren Jerzy Ambroziewicz (* 1. Januar 1931 in Warschau; † 11. April 1995 ebenda) war ein polnischer Journalist und langjähriger Korrespondent in Rom.

Leben Ambroziewicz besuchte die Schule in Warschau und ging während der Deutschen Besetzung von 1943 bis 1944 das Gymnasium im Untergrund. Daneben war er ab 1943 Mitglied der Szare Szeregi. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte er von 1945 bis 1948 seine Schulbildung zunächst in Wyszków und anschließend in Warschau weiter. Er gehörte der Vereinigung polnischer Pfadfinder an und ab 1948 dem Związek Młodzieży Polskiej an. Nach dem Erwerb des Abiturs 1950 studierte er an der Universität Warschau, wo er 1953 ein Diplom erwarb.

Nach dem Studium arbeitete er ab 1953 in der Redaktion der Zeitschrift Po prostu und nach dessen Schließung für den Dziennik Ludowy von 1959 bis 1961. Daneben schrieb er für Prawo i Życie und Kulisy. Anschließend war Redaktionsmitglied des Tygodnik Kulturalny von 1962 bis 1968 und Argumenty von 1969 bis 1972. Der PZPR trat er 1970 bei. Seine Arbeit für Telewizja Polska begann 1972, wo er Chefredakteur der Publizistikredaktion wurde. Daneben absolvierte er 1976 ein zweijähriges Magisterstudium am Lehrstuhl für Journalismus an der Universität Warschau. Daraufhin arbeitete er von 1976 bis 1979 als Korrespondent für das Polskie Radio und Telewizja Polska in Rom. Nach seiner Rückkehr nach Polen wurde er 1980 Chefredakteur des Dziennik Telewizyjny. 1983 war er Mitbegründer der Zeitschrift Przegląd Tygodniowy. Von 1984 bis 1990 war er als Korrespondent in Rom tätig. Nach seiner Rückkehr war er Direktor und Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz AG in Polen

Ambroziwicz starb am 11. April 1995.

Publikationen

Reportagen

Posłuchajże wierny lud, mit Aleksander Rowiński, 1959; 2. Aufl. 1962 Co nam zostanie z tych lat, mit Aleksander Rowiński, 1962 Błędy i wybaczenia, mit Aleksander Rowiński, 1963 Porwanie, 1964 Zaraza, 1964 Plebanie na wulkanach, 1967 Apokalipsa, 1968 Czarnoksiężnicy, mit Aleksander Rowiński, 1969 Procesy, 1970 Godziny szczerości, 1972 Ofensywa, 1972 Nic darmo, 1977 Niczyj, 1977 Watykańskie ABC, 1987 Aniołowie śmierci, 1988 Znam was wszystkich, 1993

Romane

Gra, 1982

Drehbücher

Zaraza. Scenariusz filmowy, mit Roman Załuski, 1971

Pradziadek „Sól“. Scenariusz, 1973

Auszeichnungen

1967: Goldenes Verdienstkreuz 1971: Ritterkreuz Polonia Restituta 1974: Offizierskreuz Polonia Restituta 1974: Zasłużony Działacz Kultury 1986: Ksawery-Pruszyński-Preis 1987: Bolesław-Prus-Preis

Literatur

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