Frontier Airlines war eine US-amerikanische Fluggesellschaft mit Sitz in Denver und Basis auf dem Flughafen Stapleton.

Geschichte mini|Convair CV-340 der Frontier Airlines, 1961 mini|Boeing 737-291 der Frontier Airlines, 1985

Frontier Airlines wurde am 27. November 1946 als Monarch Air Lines gegründet. Sie bediente Städte in den „Four Corners“-Staaten Colorado, Utah, New Mexico und Arizona. Im Jahr 1950 benannte sie sich in Frontier Airlines um.Frontier Airlines rzjets.net, englisch; abgerufen am 7. April 2023 Sie flog Städte in den Rocky Mountains, darunter Denver, Salt Lake City und Billings, an. Im Gründungsjahr flog die Fluggesellschaft 40 Städte in den Rocky Mountains mit zwölf Douglas DC-3 an.Frontier Airlines timetable June 1, 1950 timetableimages.com, abgerufen am 7. April 2023Frontier Airlines timetable November 1, 1950 timetableimages.com, abgerufen am 7. April 2023

Im Jahr 1959 erhielt Frontier Airlines die ersten Convair CV-340. Gleichzeitig führte sie auch ein neues Logo ein. Im Jahr 1966 kaufte die Gesellschaft Boeing 727-100, mit der das Jet-Zeitalter für Frontier Airlines begann. Im Jahr 1967 übernahm Frontier Airlines die Central Airlines und übernahm elf Convair CV-600Frontier Airlines - Convair 240/Convair 600 rzjets.net, englisch; abgerufen am 7. April 2023 und sechzehn DC-3Aircraft Year Book 1957-1958, Frontier Airlines, Seite 199 aia-aerospace.org, englisch; PDF; abgerufen am 7. April 2023. Im Februar 1968 integrierte sie die gestreckte Boeing 727-200 in ihre Flotte. Zwischen 1969 und 1970 wurden alle Convair 600 ausgeflottet. Bereits ein Jahr zuvor beendete die Gesellschaft den Betrieb ihrer DC-3. Im Jahr 1971 wurde die erste Boeing 737-200 ausgeliefert, die damit die Boeing 727 ersetzte.Boeing 737 in the history of Frontier Airlines (old) airfleets.net, abgerufen am 7. April 2023

Im Jahr 1977 flog Frontier Airlines mit einem Weiterflug-Abkommen mit Hughes Airwest sowohl Burbank als auch den Orange County Airport von Denver aus an. hughesairwest.com, abgerufen am 7. April 2023Frontier Airlines, Route Map, January 1, 1979 timetableimages.com, abgerufen am 7. April 2023Frontier Airlines, March 2, 1977 System Timetable departedflights.com, abgerufen am 7. April 2023 Auch flog sie nach Sacramento, welche das erste kalifornische Ziel der Fluggesellschaft war. Im Jahr 1979 flog Frontier Airlines nach 94 Städten in den USA, Kanada und Mexiko.

Am 31. Mai 1982 flottete Frontier Airlines ihre letzten Convair CV-580 aus. Während ihrer Existenz flog Frontier Airlines 170 Flughäfen an. Am 5. Oktober 1985 übernahm People Express die Frontier Airlines, die am 24. August 1986 ihren Flugbetrieb aufgrund von Verlusten einstellte und vier Tage später bankrott wurde.rzjets: Monarch Airlines & Frontier Airlines (englisch), abgerufen am 26. Juli 2020.

Am 24. Oktober 1986 übernahm Continental Airlines die People Express. People Express und damit auch Frontier Airlines fusionierten am 1. Februar 1987 mit Continental Airlines, zusammen mit New York Air und mehreren kleineren Fluggesellschaften.

Am 8. Februar 1994, acht Jahre nach der Einstellung des Flugbetriebes der Frontier Airlines, wurde die heutige, gleichnamige Frontier Airlines geschaffen, die ihren Flugbetrieb am 5. Juli 1994 aufnahm.

Flotte Frontier Airlines betrieb folgende Flugzeugtypen:Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international. Zürich-Airport 1971–1986.

Boeing 727-100 Boeing 727-200 Boeing 737-200 Convair CV-240 Convair CV-600 Convair CV-340 Convair CV-440 Convair CV-580 de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter Douglas DC-3 McDonnell Douglas DC-9-81/-82/-83 (MD-81/-82/-83)

Zwischenfälle Von 1950 bis zur Betriebseinstellung 1986 kam es bei Frontier Airlines zu fünf Totalschäden von Flugzeugen. Bei dreien davon kamen sechs Menschen ums Leben. Beispiel:

Am 21. Dezember 1962 setzte eine Convair CV-340-31 der Frontier Airlines (Luftfahrzeugkennzeichen N73130) bei der Landung auf dem Flughafen Grand Island (Nebraska) im Nebel 1237 Meter vor der Landebahn im Gelände auf. Die Maschine fing Feuer und wurde zerstört. Alle 42 Insassen, drei Besatzungsmitglieder und 39 Passagiere, überlebten den Unfall.

Siehe auch Liste ehemaliger Fluggesellschaften (Amerika)

Weblinks

Einzelnachweise

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