mini|hochkant|Kawasaki Natsu Kawasaki Natsu (; geboren 25. Juni 1889 in Gojō (Präfektur Nara); gestorben 16. November 1966) war eine japanische Frauenrechtlerin und Pädagogin.
Leben und Wirken Kawasaki Natsu machte ihren Abschluss an der „Lehrerbildungsanstalt für Frauen, Tōkyō“ (, Tōkyō joshi shihan gakkō), heute: Ochanomizu Frauen-Universität. Sie unterrichtete an der Tōkyō Joshi Daigaku und am Tsuda College, der Vorläufereinrichtung der Tsuda Universität. 1921 schloss sie sich Yosano Akiko und anderen an, um das „Bunka Gakuin“ (文化学院), eine gleichgeschlechtliche Erziehungsanstalt für kreative Fertigkeiten zu gründen.
Kawasaki nahm an der Frauenbewegung der Vorkriegszeit teil, wie zum Beispiel an der „Vereinigung der neuen Frau“ (, Shin fujin kyōkai). Während des Pazifikkriegs wurde sie zum Mitglied in verschiedenen Komitees ernannt, die sich mit der Wohlfahrt und allgemeinen Problemen der Frauen befassten. 1947 wurde sie ins Oberhaus gewählt.
Sie beteiligte sich an der Organisation der Friedensbewegung und an Aktivitäten zu sozialen Reformen, insbesondere an dem „Zusammenschluss von Frauenorganisationen Japans“ (, Nihon fujin dantai rengōkai) von 1953 und dem jährlichen Japanischen Mütterkongress (, Nihon hahaoya taikai). Kawasaki prägte das Schlagwort „Wenn sich die Mütter ändern, ändert sich die Gesellschaft“ (, Hahaoya ga kawareba, shkai ga kawaru).
Literatur S. Noma (Hrsg.): Kawasaki Natsu. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 756.
Weblinks Biografien Kawasaki Natsu in der Kotobank, japanisch
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