Yahata (jap. ) war bis 1963 eine kreisfreie Stadt (-shi) in der südjapanischen Präfektur (-ken) Fukuoka in Nord-Kyūshū (früher Kita-Kyūshū; aber heute verwendet man zur Eindeutigkeit meist Hokubu-Kyūshū, „Nordteil [von] Kyūshū“). 1963 schloss sie sich mit den Städten Kokura, Moji, Wakamatsu, und Tobata zur Stadt Nord-Kyūshū (jap. Kitakyūshū-shi) zusammen. Nachdem Kitakyūshū zur designierten Großstadt wurde, entstanden dort 1974 die Bezirke (-ku) Yahata-West und Yahata-Ost ( und ) als heutige indirekte Nachfolger von Yahata.

Im geschriebenen Japanischen gibt es seit 1977 eine gleichnamige in der Präfektur Kyōto, die sich allerdings liest.

Geschichte Yahata entstand 1889 als Yahata-mura () aus den drei vormodernen Dörfern Ogura, Ōkura und Edamitsu (, , ) im Landkreis (-gun) Onga von Fukuoka; anschließend war es von 1899 bis 1917 als Yahata-machi () Stadt. 1917 wurde Yahata als 70. Stadt in Japan zur -shi. 1926 wurde die Stadt Kurosaki () eingemeindet, 1937 das Dorf Kōjaku (), 1944 die Stadt Orio (), 1955 die Städte Katsuki () und Koyanose ().

In der Edo-Zeit hatte der gesamte Onga-gun wie weite Teile der Provinz Chikuzen zum Fürstentum (-han) Fukuoka gehört, das in der Meiji-Restauration 1871 bei der Abschaffung der Fürstentümer zur Präfektur wurde und anschließend durch die erste Welle von Präfekturfusionen 1871/72 um Ex- und Enklaven bereinigt und auf die gesamte Provinz und Teile der Nachbarprovinzen ausgedehnt wurde.

Weblinks Stadt Kitakyūshū: Yahata-Higashi-ku und Yahata-Nishi-ku (japanisch)