mini|Verzehrfertige Meeres­früchte in Tours, Frankreich Als Meeresfrüchte, manchmal auch Meeresgemüse genannt,Obst und Gemüse, Teubner, München 2002, ISBN 978-3-8338-1481-5, Seite 254 bezeichnet man in der Regel essbare Meerestiere, die keine Wirbeltiere sind. Sie können Fang- oder Zuchtprodukte sein. Der Begriff ist eine Lehnübersetzung des italienischen frutti di mare.

Definition Es gibt unterschiedliche Definitionen:

Im engeren Sinne werden nur im Meer lebende Weichtiere so genannt. Je nach Quelle greifen Einschränkungen; das italienische Kochmagazin Sale & Pepe bezeichnet beispielsweise nur Weichtiere mit Gehäuse als Meeresfrüchte. Im verbreiteteren weiteren Sinn, werden auch Tiere, die gefangen werden müssen, so genannt: Tintenfische und Kalmare sowie Krustentiere (Krabben, Garnelen, Langusten und Hummer).

Der englische Begriff seafood ist noch weiter gefasst: Er umfasst alle essbaren Tiere und Pflanzen aus dem Meer, also auch Fische, Meeressäuger und Algen.

Literatur Malden C. Nesheim, Ann L. Yaktine: Seafood Choices: balancing benefits and risks, National Academies Press, 738 Seiten, 2007, ISBN 978-0-309-10218-6.

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Einzelnachweise