mini|hochkant|Stadtplan von 1885 mini|Blick vom Turm der Marienkirche Diese Liste enthält Straßen und Plätze in Danzig in Auswahl.

Altstadt Die historische Altstadt befindet sich im westlichen Teil des gleichnamigen Stadtteils. Sie war weniger bedeutend als die Rechtstadt. Die wichtigste Straße war die Pfefferstadt (ul. Korzenna). Es sind alle Straßen und Plätze angegeben.Stare Miasto Gedanopedia, Tabelle mit Straßen ganz unten, Stand 2019, mit einigen kleinen Abweichungen zu Walther Stephan, Danzig. Gründung und Straßennamen. 1954. S. 45–82 Polnischer Name Deutscher Name 1932 Historische Erwähnungen Bild Anmerkungen Ulica Aksamitna Sammtgasse 1449 fule Graben, dann Faulgraben, 1511 Czaminetgasse 160x160px Ulica Bastion św. Elżbiety Neubenennung 1990, nach Bastion Elisabeth von 1563 Ulica Bednarska Böttchergasse 1436 Bodelgasse, 1462 Neue Gasse, seit 16. Jahrhundert Böttigergasse geht von der ul. Korzenna zur ul. Bartłomieja Ulica Bielańska Weißmönchen Kirchengasse (1366?) 1386 twergasse by dem rothuse, 1495 St. Jörgengasse, 1511 kegen den weissen Mönchen, 1523 Verlorene Gasse, 18. Jahrhundert Mönchengasse, seit 1814 benannt nach Karmeliterkloster, vorher St. Georgenhospital Ulica Brygidki Nonnenhof 1394 der hof der armen bussenden weiber nach Brigittenkloster Ulica Elżbietańska St. Elisabeth-Kirchengasse 1355 weg, da man zu St. Georgen geht, 1393 gasse bey St. Georgen, 1443 Sente Elsbethgasse, danach St. Elisabeth-Kirchengasse nach St. Elisabethkirche Ulica Garncarska Töpfergasse 1581 ursprünglich zur Elisabethgasse Ulica Gnilna Faulgraben 1449 der fule graben Skwer księdza Henryka Jankowskiego ohne 2011 skwer Gyddanyzc seit 2019 neuer Name nach Priester, Platz zwischen ul. Stolarską und ul. Mniszki Ulica Jana Heweliusza Baumgartsche Gasse um 1400 bomgartische Gasse benannt nach dem Astronomen Johannes Hevelius Ulica Hucisko Silberhütte 1489 nach ehemaliger Silberhütte an der Radaune, die 1805 geschlossen wurde Ulica Igielnicka Nätlergasse 1495 noldenergasse, 1565 Nadlergasse benannt nach Handwerkern (Nadler) Ulica Karmelicka Karmelitergasse 1900 auf abgebrochenen Wällen, nach Karmeliterkloster Ulica Katarzynki An der Katharinenkirche 1271 terra unde sancte Katherine, 1624 kirchhof, später St. Katharinenkirchhof, 1945 plac św. Katarzyny an der Katharinenkirche Ulica Korzenna Pfefferstadt 1399 Pfeffergasse, 1404 pfefferstett 160x160px|center benannt nach Gewürzhändlern, mit Altstädtischem Rathaus, ehemals wichtigste Straße der Altstadt Ulica Kowalska Schmiedegasse 1495 Smedegasse benannt nach Schmieden Ulica Lisia Grobla Fuchswall 1915 an ehemaliger Bastion Fuchs von 1628 Ulica Łagiewniki Schüsseldamm 1402 nue gasse, 1415 nuwer tam (jenseits der Radaune), seit 1511 Schüsseldamm 160x160px alter Damm nach Norden ohne Namen [Ulica Małe Mniszki] Kleine Nonnengasse 1515 Provenergasse, seit 1608 [Kleine Nonnengasse], 1946 Ulica Małe Mniszki zwischen ul. św. Katarzyny und Brigittenkirche, jetzt Parkareal, erste Bezeichnung nach Provenern, Klosternovizen, dann nach Brigittennonnen Ulica Młyńska Mühlengasse 1456 platea molendini nach Großer Mühle Ulica Mniszki Große Nonnengasse 1495 Dy Growen Nonnengasse nach Brigittennonnen (graue Nonnen) Ulica Na Piaskach Am Sande seit 1624 Straßenabschnitt von ul. Garncarska zur ul. Kowalska Ulica Na Piaskach Halbengasse seit 1495 Straßenabschnitt zwischen ul. Kowalska und ul. Młyńska, ursprüngliche Bedeutung von halbe Gasse Ulica Podbielańska Weißmönchen Hintergasse 1480 Verlorene Gasse, 16. Jahrhundert Hintergasse, 1945 Podbielańska, 1947 plac Gen. Sikorskiego (teilweise), 1953 plac Maksyma Gorkiego, 1991 ul. Podbielańska benannt nach den Angehörigen des Karmelitenordens Ulica Podmłyńska Kleine Mühlengasse 1495 Kleyne Molgasse benannt nach Kleiner Mühle an der Radaune Ulica Podwale Grodzkie Stadtgraben seit 1899 160x160px|center an der ehemaligen Stadtbefestigung, dort Hauptbahnhof Ulica Podwale Staromiejskie Altstädtischer Graben 1422 burggasse, 1617 am Graben, seit 18. Jahrhundert 160x160px an der ehemaligen Stadtmauer zur Rechtstadt, einige Mauerreste erhalten Ulica Podwale Staromiejskie Malergasse 1459 Gemolte Gasse, 1945 Ulica Malarska seit 2006 zur ul. Podwale Staromiejskie, ursprünglich benannt nach Malern Podwale Staromiejska Ochsengasse 1495 Ochsengasse, 1945 ul. Oborniki, seit 2004 Podwale Staromiejska Ulica Profesorska Professorgasse 1449 kleine gasse hynder unserer provener huser 160x160px|center historisch Weg von Katharinenstraße zur Pfarrei von St. Brigitten, benannt nach Novizen (Probenen, Professen, noch mit befrister Profess) [Ulica Przy Generalnej Komendzie] Am Generalkommando 1901 Am Generalkommando, 1945–1900 plac Armii Czerwonej [Platz der Roten Armee] center|160x160px nach preußischem Generalkommando, jetzt Neues Rathaus, seit 1990 ohne Namen Ulica Rajska Paradiesgasse seit 1495 160x160px|center es gab 1495 ein Grundstück Paradies an der Ecke zur Baumgartschen Gasse Ulica Rajska Kalkgasse 1399, 1945 Ulica Wapienna Straßenabschnitt zwischen ul. Gnilna und ul. Wałowa (Przybramna św. Jakuba) Ulica Rybaki Górne Hohe Seigen 1495 By dem nyen Fischmarkte, 1523 An dem Molgrafen [= Mühlgraben], 1570 Auf lub mang den Seigen, seit 18. Jahrhundert Hohe Seigen benannt nach Fischern Ulica Stolarska Tischlergasse 1402 Neuer Damm diesseits der Radaune, seit 1565 Tischlergasse, seit 1553 auch polnisch stolarska bzw. tesarska 160x160px|center [Ulica św. Bartłomieja] Sankt Bartholomäi-Kirchgasse 1456 platea sancti Bartholomei, 1495 Compestgasse, 1899 St. Bartholomäi-Kirchengasse an St.-Bartholomäus-Kirche, heute ohne Namen, Straßenabschnitt von der ul. Bednarska und Wodopoju zur ul. Heweliusza Ulica św. Jakuba St. Jakobsneugasse 1495 Nedergasse, dann Niedergasse, 1664 Neue St. Jakobsgasse an St.-Jakobs-Kirche Ulica św. Katarzyny St. Katharinenkirchsteig 1495 (am) Kagelzipfel, 1581 Kirchsteig an der St.-Katharinen-Kirche, von ul. Igielnicka zur ul. Profesorska Targ Drzewny Holzmarkt 1523 Unter den Weiden, 1515 holczmarkt 160x160px|center an der Grenze zur Rechtstadt, es gab ein Brandenburger Tor zum Kohlenmarkt Targ Kaszubski Kassubischer Markt 1495 Schwarze Kreuze, 1694 Kassubischer Markt in der ul. Gnilna zwischen ul. Rajska und ul. Korzenna [Targowa] nach 1920 Messehalle seit 1998 kein Straßenname mehr Ulica Wałowa Wallgasse seit 1850 Wallgasse, 1945 Wałowa I und Walówa II, seit 1953 auf abgebrochenen Wällen der Stadtbefestigung, Straßenabschnitt bis ul. Łagiewników (Schüsseldamm), Walówa II erweitert auf die ul. św. Jakuba Ulica Wałowa Am Jakobstor 1898 Jakobstor, 1904 Am Jakobstor, 1945 Przybramna św. Jakuba nach ehemaligem Jakobstor, entlang der ehemaligen Wallbefestigung, Straßenabschnitt von ul. Łagiewników bis pl. Hanzeatyckiego (Wałów Piastowskich) Wały Jagiellońskie I Elisabethwall seit 1897 160x160px nach Bastion Elisabeth, ehemals wichtige Geschäftsstraße (Straßenabschnitt von ul. Podwala Grodzkiego bis ul. Huciska), jetzt benannt nach Jagiellonen Wały Piastowskie Hansaplatz 1904 Hansaplatz, 1946 ul. Gazowniana nach Abbruch der Bastion Heiliger Leichnam, mit Oberrealgymnasium St. Peter und Paul (jetzt Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium), benannt nach Piasten Ulica Wielkie Młyny An der Großen Mühle 1624–1796 Kirchsteig Straßenabschnitt von ul. Młyńska bis ul. Podmłyńska Ulica Wielkie Młyny An der Großen Mühle bis 1854 Alte Münze Straßenabschnitt bei ul. Korzenna Ulica Wielkie Młyny An der Großen Mühle Am Schild, 1817 An der Großen Mühle an der Großen Mühle, seit 1854 Name für die ganze Straße Ulica Wodopój Pferdetränke 1581 An der Pferdetränke Zaułek św. Bartłomieja St. Bartholomäi-Kirchhof Friedhof der St.-Bartholomäus-Kirche Ulica Zawrotna Kehrwiedergasse 1776 kleine Kehrwiedergasse, 1945 Mała Zawrotna

Zamczysko Der Ortsteil Zamczysko befindet sich auf dem Gelände der ehemalige Ordensburg an der Mottlau und Radaune. Nach 1648 wurde das Gebiet neu bebaut. Es sind alle Straßen angegeben.Zamczysko Gedanopedia, Tabelle mit Straßen ganz unten, Stand 2018 (polnisch), oft nach Walther Stephan, 1954, S. 83–140 Polnischer Name Deutscher Name 1932 Historische Erwähnungen Bild Anmerkungen Ulica Czopowa Zappengasse 1648 Steinstrasse, 1687 Zappengasse 160x160px nach Zacharias Zappio benannt, jetzige Bezeichnung nach Zapf(en) = czop Ulica Drewniana Krausebohnengasse 1648 Gässlein nach der Radaune, 1687 Steinstrasse, 1798 Große Bohnengasse, 1805 Krausebohnengasse gehörte erst zur Steinstraße , dann benannt wahrscheinlich nach Holzbohlen als Straßenbelag; danach sprachliche Veränderungen, Straßenabschnitt zwischen ul. Rycerska und ul. Karpia besteht nicht mehr Ulica Dylinki Kleine Knüppelgasse 1648 Knüppelgasse, 1903 Kleine Knüppelgasse 160x160px Benennung nach Holzbohlen als Straßenbelag Ulica Grodzka Burgstrasse 1648 Neue Gasse 160x160px Ulica Karpia Karpfenseigen 1632 An der Radaune, 1840 Karpfenseigen 160x160px Ulica Na Dylach Knüppelgasse vor 1817 gehörte 1648 zur Rehmstrasse, benannt nach Holzbohlen als Straßenbelag Plac Obrońców Poczty Polskiej (Platz der Verteidiger der polnischen Post) Heveliusplatz 1659 Zuchthausplatz, seit 1894 benannt nach Zuchthaus, dann nach Johannes Hevelius, jetzt nach Verteidigern der polnischen Post am 1. September 1939 Ulica Rycerska Rittergasse 1648 Ritterstrasse 160x160px nach Rittern des Ordenschlosses benannt Ulica Sukiennicza Rähmgasse 1648 Rehmstrasse, später Am Rähm, Im Rähm 160x160px ehemaliger Weg nordwestlich an der Burg innerhalb der Burgmauern, Benennung wahrscheinlich nach Rahmen der Tuchmacher zum Bleichen der Stoffe auf der unbebauten Straße vor 1648 Ulica Wapiennicka Kalkort 1792 Kalkschutenort offenbar Anlegeort der Kalkschuten (Boote mit Kalk) Ulica Wartka Am Brausenden Wasser um 1650 am brausenden Wasser 160x160px benannt nach Mottlau und dem stark strömenden Zufluss der Radaune, mit einzigen erhaltenen Resten einer Bastion und von einer Außenmauer der Ordensburg

Osiek Osiek (Hakelwerk) ist ein Gebiet zwischen der Altstadt und der ehemaligen Burg. Es wurde nach 1308 mit den kaschubischen Bewohnern der Vorburg besiedelt und blieb bis 1945 eine Gegend armer Leute.Osiek Gedanopedia, mit Liste ganz unten (polnisch)

Polnischer Name Deutscher Name 1932 Historische Erwähnungen Bild Anmerkungen Ulica Browarna Hinter Adlers Brauhaus seit 1608 Ulica Igielnicka gehört auch zur Altstadt --> Ulica Krosienka Kleiner Rammbau 17. Jahrhundert achtern Thun, dann hinterm Zaun, seit 1882 Ulica Krosna Rammbau 1478 Rambauwen Kirchhoff, 1648 alte und neue Rahmbau 160x160px alter Damm von der Burg nach Norden, benannt möglicherweise nach Rahmen der Tuchmacher zum Bleichen der Stoffe auf der Straße vor deren Bebauung (vgl. Rähmgasse) Ulica Kumoszki Plappergasse 1608 ohne Namen, 1619 Bäckergasse, 1650 Plappergasse Herkunft des Namens unbekannt (sprachlich unkenntlich gewordener Begriff?) Ulica Olejarna Öhlmühlengasse 1495 Tymmenitzengasse, 1608 Kehrwiedergasse, 1763 Öhlmühlengasse Ulica Osiek Hakelwerk 1312 hakelwerk, 1608 hakelwerk, 1624 Vergessene Gasse 160x160px anfangs Begriff für die ganze Siedlung, um 1608 Straßenname, Benennung nach der Umgrenzung der Siedlung aus geflochtenem Buschwerk Ulica Panieńska Jungferngasse 1489 Im Langen Kruge, 1624 Lawendelgasse und Rittergasse, 1663 Jungferngasse benannt wahrscheinlich nach Brigittenkloster Ulica Podzamcze Burggrafenstraße 1624 Rittergasse, 1763 Burggraben Strasse nach Burggraben, führte zur Burg, eine von zwei Straßen in der Innenstadt, sonst nur Gassen Ulica Refektarska Köksche Gasse 1523 Keltischer Ort, 1773 benannt nach Tewes Keth, der dort wohnte Ulica Rybaki Dolne Niedere Seigen 1570 Auf lub Mang den Seigen, seit 18. Jahrhundert benannt nach Fischern an der Radaune Ulica Rybaki Górne Obere Seigen gehört auch zur Altstadt Ulica Sieroca Am Spendhaus 1624 Vergessene Gasse benannt nach Waisenhaus, das seit 1699 bestand Ulica Sołecka Schulzengasse seit 1476 benannt nach Schultheiß im nahegelegenen ehemaligen Polnischen Rathaus der Siedlung Ulica Stajenna Am Stein seit 1778

Rechtstadt