Die Liste der Wegekreuze und Bildstöcke in Aachen-Laurensberg listet die Flur- und Wegekreuze sowie die Bildstöcke mit ihrer jeweiligen persönlichen Geschichte – soweit bekannt – im Stadtbezirk Laurensberg ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf.
Standort Datierung Beschreibung/Inschrift BildAlte Vaalser Straße, Ecke Im Mittelfeld, Ortsteil Vaalserquartier()unbekanntWeißes Metallkreuz mit Korpus und kleinen Putten auf dem kurzen Sockel100px|zentriertBuchweg 2()1954Bildstock gestiftet von der Pfarre St. Konrad. Bei dem Bild handelt es sich um eine Kopie eines Marien-Gemäldes von Luigi Crosio, nachempfunden der Madonna von Schönstatt.Wegekreuze in der Pfarrei von St. Konrad, Kurzporträts auf den Seiten der Pfarre St. Konrad mit St. Philipp Neri, Gut kullen100px|zentriertBuchweg 73, Ortsteil Vaalserquartier()vor 1950Großes hölzernes Gedenkkreuz mit kleinem Korpus, Giebeldach und Rückwand. Errichtet vor 1950 in Gedenken an gefallene Piloten, die im angrenzenden Waldstück abgestürzt waren. Das Kreuz wurde in den 1980er Jahren durch Vandalismus beschädigt und von Nachbarn wieder hergestellt worden.100px|zentriertBungartsweg 20Ortsteil Orsbach()unbekanntSchlichtes hellbraunes, stämmiges Holzkreuz im Eck des Gebäudes mit größerem hellem Korpus. Schutzkreuz für den Gutshof.100px|zentriertDal Driesschenweg, Ortsteil Orsbach()unbekanntRotbraunes Metallkreuz mit schwarzem Korpus, geschwungenem Giebeldach und geschwungener Rückwand100px|zentriertDreiländerweg, Ortsteil Vaalserquartier()1959Schmales und hohes steinernes Gedenkkreuz aus Blaustein auf quadratischem Sockel, gestiftet von Heinrich-Georg von Görschen (1922–1993) und Josef Krützen; Rückseite des Kreuzes ist die Jahreszahl 1959 und der Schlüssel aus dem Wappen der Familie von Goerschen eingraviert. Das Kreuz wurde mehrfach zerstört und wieder aufgerichtet, der heutige Sockel ist der ehemalige Grabstein der Familie Wilhelm Flink (1825–1899) und Anna Maria Flink geb. Reinkhardt (1832–1902)100px|zentriertDüserhofstraßeOrtsteil Orsbach()1985Holzkreuz mit Korpus unter einem kleinen Schrägdach, angebracht an die Nordseite des Eingangsbereiches mit dem Turmaufbau der Kirche St. Peter. Oberes Kreuzteil ist einem Andreaskreuz nachempfunden. Seitlich befinden sich zwei Steintafeln mit den Aufschriften „für alle“ und „Auferstehung Leben“.100px|zentriertDüserhofstraße 3, Ortsteil Orsbach()unbekanntKleines, kurzes Steinkreuz an der Wand des Hofes angelehnt, Inschrift nicht mehr vorhanden100px|zentriertweitere BilderDüserhofstraße, Ecke Kuhlweg, Ortsteil Orsbach()19. Jh.Schmales Metallkreuz mit kleinem hellem, ehemals vergoldetem Korpus100px|zentriertweitere BilderDüserhofstraße, Ecke Schlangenweg Ortsteil Orsbach()unbekanntschmales, hohes Metallkreuz mit bronzefarbenem Korpus100px|zentriertDüserhofstraße, altes PfarrhausOrtsteil Orsbach()nach 2012Kräftiges Holzkreuz mit abgerundeter Rückwand und verziertem Giebeldach, eingelassen in einem kleinen rechteckigen Steinsockel. Kleiner metallener Korpus, darüber die Aufschrift: „INRI“.100px|zentriertFinkenhag, Ortsteil Orsbach()unbekanntKräftiges Balken-Holzkreuz ohne Korpus.
Inschrift: „le Christ souriant“100px|zentriertweitere BilderFerberberg, Ortsteil Soers()19. Jh.Schmales verziertes Metallkreuz mit kleinem steinfarbenem Korpus beim Gut Linde. Mehrstufiger Sockel mit unleserlicher Inschrift auf der zweiten Stufe.100px|zentriertForckenbeckstraße, Ortsteil Vaalserquartier()unbekanntRostbraunes Metallenes Unfallkreuz, durchgestanzter Name: „Lutz“100px|zentriertGemmenicher Weg, Ecke Dreiländerweg, Ortsteil Vaalserquartier()Ende 19. Jh.Kräftiges balkenartiges Holzkreuz mit kleinem Korpus, Giebeldach und rautenartiger Rückwand mit symbolischen Sonnenstrahlen. 1977 wiederhergestellt durch Aachener Handwerksmeister.100px|zentriertHohlweg, Ortsteil Orsbach()19. Jh.Dunkles Metallkreuz mit großem, ehemals vergoldetem Korpus.
Inschriftstein: „Oremus“100px|zentriertKarl-Friedrich-Straße, Ecke Hander Weg()19. Jh.Reich verziertes Gusseisenkreuz im gotischen Stil auf kurzem Sockel; kleiner heller Korpus vor symbolischen Sonnenstrahlen149x149pxKuhlweg, Grenze Niederlande, Ortsteil Orsbach()19. Jh.Schmales Metallkreuz mit kleinem, ehemals vergoldetem Korpus100px|zentriertweitere BilderLaurensberger Straße 78, Ecke Hufer Fußweg, Ortsteil Vetschau()Ende 19. Jh.Verwittertes neugotisches Steinkreuz auf Sockel, ohne Korpus und Inschrift150x150px|zentriertLaurensberger Straße 21, Ortsteil Vetschau()unbekanntModernes Hofkreuz an Gut Manstetten. Schmales braunes Metallkreuz ohne Korpus am ehemaligen Wehrmachtsbunker100px|zentriertLaurensberger Straße, Niersteiner Weg, Ortsteil Vetschau()Ende 19. jh.Hohes steinernes Flurkreuz mit abgerundeten Ecken auf hohem kräftigem und abgestuftem Sockel aus verschiedenen Steinarten. Aufgesetzter dunkler Korpus.
Inschriften: „Mein Jesus Barmherzigkeit“ und „Quo Vadis“149x149px|zentriertLaurentiusstraße, Ecke Fitzeberg()um 1900Hohes Steinkreuz auf quadratischem hohem Sockel. Metallener Korpus.
Inschrift: „Mein Jesus Barmherzigkeit“150x150px|zentriertLaurentiusstraße, Ecke An der Rast()Ende 19. Jh.Steinkreuz auf hohem rechteckigem gestuftem Sockel mit dunklem Metallkorpus. 150x150px|zentriertLemierser Berg Ortsteil Lemiers()unbekanntEs ist ein in den Giebel mit Klinkersteinen gearbeitetes Kreuz auf weißer Wand.100px|zentriertLemierser Berg Ortsteil Lemiers()1779Hoher Bildstock aus Kalkstein, vierfach abgesetzt mit Dreiecksgiebel, darin Dreifaltigkeitssymbol. Darunter unter umlaufenden Gesims weitere Flachreliefs, unter anderem mit Bildnis der Mutter Gottes mit Jesuskind und der
Inschrift: „Hac ne vade vis qvin dideeris ave Maria – So oft du gehst den Weg allda sprich gegrüst sey du Maria“100px|zentriertMüschpark, Ortsteil Soers()unbekanntBraunes Holzkreuz mit Korpus und Giebeldach, Aufschrift: „INRI“149x149px|zentriertMüschpark, Ortsteil Soers()1974.Gedenkkreuz für zwei Soldaten, die noch in den letzten Tagen vor der Aachener Kapitulation gefallen waren. Die beiden Soldaten wurden noch während der Kampfhandlungen bestattet, das Gedenkstein jedoch erst 30 Jahre später aufgestellt. Er besteht aus schwarzem Granit mit weißer
Inschrift: „Hier starben am 19.10.1944 den Heldentod Güther Heimsath, Münster/Westpf., geb. 12.05.1926, Hans Wild, Finsterwald, Oberbay., geb. 7.7.1920“100x100px|zentriertNeukellerweg, Ortsteil Vaalserquartier()unbekanntKleines braunes Holzkreuz mit Korpus sowie mit Giebeldach mit Dachplatten und geschwungener Rückwand100px|zentriertOrsbacher Straße, Ecke Ochsenstock,()2007Dunkles Unfallkreuz mit gelblichem Korpus auf rechteckigem Steinsockel aufgesetzt. Es gedenkt an Manfred Peters (* 9. Januar 1944), der hier an der Wegegabelung am 22. November 2007 verunglückte.100px|zentriertOrsbacher Straße, Nähe Vetschauer Berg()unbekanntkleines Steinkreuz, Inschrift unleserlich100px|zentriertweitere BilderPannhauser Straße()19. Jh.Steinkreuz mit goldfarbenem Korpus und mit geschwungenem Metallrahmen umgeben, hoher quadratischer, mehrfach abgestufter Sockel149x149px|zentriertPlateweg, Ortsteil Orsbach()unbekanntSchmales rostfarbenes Metallkreuz mit Korpus vor symbolischen Sonnenstrahlen und der Aufschrift „INRI“.100px|zentriertRathausstraße 42()18. oder 19. JahrhundertSchmales Metallkreuz mit verzierten Ecken ohne Korpus. Es befand sich ursprünglich im Besitz der aus dem Mittelalter stammenden Kirche St. Maria Himmelfahrt in Jülich. Es wurde aus den Trümmern der im November 1944 völlig zerstörten Stadt geborgen und kam über Umwege in Privathände nach AachenWegekreuz an der Rathausstraße 42100px|zentriertRathausstraße, Ecke Brunnenstraße()Ende 19. JahrhundertKräftiges Prozessionskreuz aus Holz mit Giebeldach und großem Korpus149x149px|zentriertRathausstraße 45, Ecke Orsbacher Straße()1881Ockerfarbenes neugotisches Steinkreuz mit Korpus, laut Übersetzung der Inschrift gestiftet von dem Gutsbesitzer Edmund Feiter von Bergerhochkirchen aus Anlass des mit seiner Frau Maria, geborenen Koch, im Jahre 1881 gefeierten 30. Hochzeitstages 100px|zentriertweitere BilderRathausstraße, Ecke Roermonder Straße() um 1900Steinkreuz mit kleinem mehrstufigem Sockel. Ehemaliger Metallkorpus nicht mehr vorhanden.
Inschrift: „Mein Jesus Barmherzigkeit.“100px|zentriertRoermonder Straße 417, Ecke Laurentiusstraße()Ende 19. Jh.Kleines Metallkreuz mit kleinem Korpus auf rundem schlankem Blausteinsockel150x150px|zentriertRohrbergweg()1867Schlankes Metallkreuz mit geschmiedetem Blattwerk auf rechteckigem Blausteinsockel mit Bleiabdeckung und kleinem metallenem Korpus. Anlage wurde 2020 komplett restauriert und mit einem neuen Kreuz bestückt.100px|zentriertSchlangenweg, Ortsteil Seffent()unbekanntim Jahr 2020 nach alten Plänen runderneuertes Metallkreuz mit kleinem metallenem Korpus, stehend auf den Seffenter Höhen vor einer als Naturdenkmal ausgewiesenen LindeElisabeth Thesing-Bleck: Wiederhergestelltes Wegekreuz bereichert Aachen-Laurensberg, Bericht auf der Privat-Homepage vom 12. September 2020100px|zentriertSchlangenweg, Ortsteil Seffent()unbekanntSchmales Metallkreuz mit kleinem hellem Korpus 100px|zentriertSchneebergweg, Gut Melaten()1897Die romanische Quirinus-Kapelle der ehemaligen Leprastation Melaten wurde seit dem frühen 19. Jh. kaum noch für Gottesdienste genutzt und verfiel zusehends. 1895 wurde sie abgebrochen und nur die Fundamentmauern erinnern noch an den romanischen Bau. An der Stelle des alten Altars wurde ersatzweise das neue Gedenkkreuz errichtet.
Inschrift: „Zur Erinnerung an die wegen drohenden Einsturzes niedergelegte Melaten-Kapelle wurde an der Stelle des Altars dieses Kreuz errichtet. 1897“100px|zentriertSchneebergweg, Gut Melaten()2011Erinnerungskreuz auf den Wiesen bei Gut Melaten für die dort unter der jetzigen Rasenfläche bestatteten Aussätzige. Errichtet im Auftrag der Melaten-Gesellschaft e.V. und gestiftet von der Familie Albert Heusch sowie Freunde und Förderer.
Inschrift: „Errichtet am 7. Mai 2011 zum Gedenken an die hier auf dem Aachener Melatenfriedhof Bestatteten.“100px|zentriertSchurzelter Straße, Ecke Seffenter Berg, Ortsteil Seffent()18./19. Jh.Zierliches verziertes spätbarockes Metallkreuz auf rundem Blausteinsockel, ehemals mit Korpus149x149px|zentriertSenserbachweg, Gut Gaßmühle, Ortsteil Lemiers()2010Kleines Metallkreuz auf Granitsockel. Ursprünglich von Teilnehmern der Wanderexerzitien 2010 auf dem Schneebergweg am Golfplatz aufgestellt, musste es zwischenzeitlich an heutigem Standort verlegt werden und steht nun in der Patenschaft des angrenzenden Hofes.Wegekreuz am Senserbachweg100px|zentriertSenserbachweg, Ecke Schneebergweg, Ortsteil Lemiers()unbekanntSchlichtes Holzkreuz mit Korpus und Aufschrift: „INRI“.30px|rechtsDas Wegkreuz liegt an einem Jakobsweg.150x150px|zentriertweitere BilderSteinbergweg, Ecke Schneebergweg, Ortsteil Kullenhof()1990er-JahreGroßes Holzkreuz mit hellem Korpus und mit verziertem Giebeldach. Dieses Kreuz ist in den 1990er Jahren durch Vandalismus zerstört worden und der ursprüngliche Holzkorpus verloren gegangen. Pater Leo Disch aus der Abtei St. Benediktusberg in Mamelis bei Vaals fertigte den neuen Korpus an.Gott finden am Wegesrand, in: Kirchenzeitung Nr. 13/2020 vom 24. März 2020
Inschrift: „Dieses Kreuz entstammt dem Josephinum Kloster, dem späteren Mariabrunn und Elisabeth-Krankenhaus. Der ursprüngliche Holzkorpus wird datiert auf das Jahr 1769“.zentriert|100x100pxweitere BilderSteppenbergallee, Ortsteil Steppenberg()1819Unfallkreuz aus Blaustein, stand ursprünglich an einem Bergpfad am Oberlauf des Dorbaches. Es wurde geborgen, restauriert und am Rande vom altem Hohlweg und am heutigen Platz wieder aufgestelltKreuze – Kennzeichen einer traditionell katholischen Landschaft, Online-Beitrag auf den Seiten des Aachener Geschichtsvereins