mini|Marietta Jeschke in ihrem Atelier in Reichenbach im Vogtland Marietta Jeschke (* 28. Mai 1945 als Elke Marietta Thiele in Reichenbach im Vogtland) ist eine deutsche Malerin, Grafikerin, Bildhauerin und Objektkünstlerin.
Leben Marietta Jeschke war nach der Ausbildung zur Landwirtin in verschiedenen Berufen tätig (u. a. Offsetretusche und Museumsassistentin). Im Alter von 43 Jahren entschloss sie sich, fortan als freie Künstlerin ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.Kunst in der DDR. Ein Angebot des Verbundprojektes „Bildatlas: Kunst in der DDR“. Abgerufen am 25. Mai 2020. Der Chemnitzer Grafiker Thomas Ranft (Künstlergruppe Clara Mosch) unterstützte die Künstlerin als Mentor für die Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR (VBK), welche 1988 erfolgte.
1989 gründete sie eine Produzentengalerie „Maison d’Art“ in Reichenbach im Vogtland, welche später nach Netzschkau umzog und mit der Ausstellung „Impressionen aus Paris“ eröffnet wurde. Sie gehörte zu den Gründern des Fördervereins für zeitgenössische Kunst „Kunsthalle Vogtland“ e.V.
Preise und Projekte 1989: Preis für Handzeichnungen zu Lyrik (Pablo Neruda) 1989: Kunstprojekte u. a. „Klangfantasien“ in Lübeck und Stralsund
Ausstellungen Einzelausstellungen (Auswahl) 1990: Städtisches Museum Zwickau. „Metamorphosen“ (Faltblatt) 1991: Projekt „Kunst-Zeit“, Netzschkau/Vogtl. Fabrikhalle, Kunstmarkt Dresden, Kunst auf Papier (weitere Teilnahme 1992–1998) (Katalog), Galerie maison d’Art 1992: Staatliche Bücher- u. Kupferstichsammlung im Sommerpalais, Greiz/Thür. (Faltblatt) 1994: Ausstellung „50“, Galerie am Sachsenplatz in Leipzig 1999: „Klangfantasie“, Projekt mit Skulpturen aus Pappe und Metall, Zeichnungen, in St. Marien zu Lübeck und Stralsund, (Faltblatt und Katalog) 2000: Leonhardi Museum Dresden, Zeichnungen und Lithografien (Katalog) 2005: Schloß Ponitz/Thür. „Lebenslinien“ Malerei, Zeichnung, Skulpturen „Zwei Wege“, Grafik-Museum Bad Steben, Franken, (Katalog), mit Prof. Leber, Berlin 2010: Kunsthalle Vogtland e.V. „Aura des Empfindsamen“, Malerei, Grafik, Skulpturen weitere Ausstellungsorte: München, Berlin, Frankfurt a. Main
Ausstellungsbeteiligung (Auswahl) 1991: Europäische Kunst- und Kulturtage, Karlsruhe 1991. Galerie am Wasserturm, Berlin Webseite zur Ausstellung in der Galerie am Wasserturm, Berlin. Abgerufen am 25. Mai 2020. „Miniaturen in der bildenden Kunst“, St. Gallen, Schweiz 1993: Museum der bildenden Künste, Leipzig (Kunst nach 1945) Museum der Bildenden Kunst, Eger 1997: Rheinisches Landesmuseum, Bonn, „Graphik der Gegenwart“ weitere Ausstellungsorte: Köln, Genf, Paris, internationale Kunstmessen
Werkstandorte (Auswahl) Museum der bildenden Künste Leipzig Städtische Kunstsammlungen, Zwickau Kunstsammlungen Chemnitz Graphik Museum, Stiftung Schreiner, Bad Steben Staatliches Museum, Kupferstichkabinett, Schwerin Sächsischer Landtag, Dresden Bayrische Versicherungskammer, München
Literatur 2001: Hirn-Brand. (Wolfgang Zander mit Thomas Bachmann und Steffen Birnbaum, Grafiken von Marietta Jeschke), drei-ECK-Verlag Bochum. ISBN 3-923161-89-1 2008: Heft 280 in der Reihe Poesiealbum mit 47 Gedichten von Uwe Grüning und Grafiken von Marietta Jeschke. 2010: Vor dem Vergessen bewahrt. Heft mit Gedichten von Joachim Scholz und Bildern von Marietta Jeschke.
Einzelnachweise
Weblinks
Offizielle Website von Marietta Jeschke
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