Pommerby ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Geographie Geographische Lage Das Gemeindegebiet von Pommerby erstreckt sich im Osten des Naturraums Angeln (Haupteinheit Nr. 700) an der Küste der offenen Ostsee östlich der Geltinger Bucht. Nördlich der Gemeinde liegt das Vogelschutzgebiet Geltinger Birk.

Ortsteile Börsby (dänisch: Børsby), Falshöft (Fovlshoved, größter Teil unter Nieby), Gammeldamm (Gammeldam), Golsmaas (Golsmose), Langfeld (Langmark), Mühlenbrück (Møllebro)Gerret Liebing Schlaber: Administrative tilhørsforhold mellem Ejderen og Kongeåen indtil 2007, Flensborg 2007, S. 224, Niedamm (Nydam), Sibbeskjär (Sibbeskjær) und Wattsfeld (Vadsmark M. Mørk Hansen: Kirkelig Statistik over Slesvig Stift: Med historiske og topografiske bemærkninger, Band 2, Kjøbenhavn 1864, S. 297) liegen im Gemeindegebiet.

Nachbargemeinden Unmittelbar angrenzende Gemeindegebiete von Pommerby sind:

Geschichte Pommerby wurde 1409 erstmals erwähnt und gehörte als Meierhof zu Gut Rundhof (Grumtoft) im Herzogtum Schleswig (Südjütland). Kirchlich gehörte es zum Kirchspiel Gelting. Die Ortsteile Gammeldamm und Niedamm gehörten zum Gut Düttebüll (Dyttebøl), Börsby zu Gut Buckhagen (Bukhavn). Die Güter bildeten bis 1853 eigene Untergerichtsbezirke, dann übernahm die Kappelerharde diese Funktion. Mit dem Übergang zu Preußen nach dem Deutsch-Dänischen Krieg übernahm 1867 schließlich das neue Amtsgericht in Kappeln die Gerichtsfunktion. Seit der Einführung der preußischen Landgemeindeordnung 1867 bildete Pommerby eine eigenständige Landgemeinde. Während die meisten Nachbargemeinden in der Zwischenzeit zu größeren Einheiten zusammengeschlossen wurden, blieben die Grenzen der kleinen Gemeinde Pommerby bis heute unverändert.

Politik Gemeindevertretung

Bei der Kommunalwahl am 14. Mai 2023 wurden insgesamt sieben Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Wählergemeinschaft Pommerby vier Sitze und die CDU drei Sitze.

Wappen Blasonierung: „Über blauem Wellenschildfuß, darin eine übereck gestellte silberne Egge, in Gold ein wachsender, von Rot und Silber dreimal geteilter Leuchtturm mit zwei umlaufenden Galerien unterhalb des spitzen Helms.“[ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]

Wirtschaft Die Wirtschaft in der Gemeinde wird überwiegend von der Urproduktion der Landwirtschaft und vom Tourismus geprägt.

Sehenswürdigkeiten In der Liste der Kulturdenkmale in Pommerby stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Der 1910 errichtete Leuchtturm Falshöft ist 28 m hoch. Von der Gemeinde wird er unter anderem als Trauzimmer genutzt. Seit 2019 enthält er auch ein maritimes Museum.

Söhne der Gemeinde Peter Friderich Quaade (1779–1850), dänischer Generalmajor Georg Asmussen (1856–1933), Heimatschriftsteller, an den im Dorfmuseum gedacht wird Otto Johannes Nöhren (1899–1957), Verwaltungsjurist und Ministerialbeamter von 1936 bis 1945 im Reichsluftfahrtministerium, Berlin und von 1949 bis 1957 Mitarbeiter von Ludwig Erhard - im Bonner Bundeswirtschaftsministerium -

Weblinks

Gemeinde Pommerby

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg Kategorie:Ort in Südschleswig

Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Schleswig-Holstein