mini|Die ehemalige Tankanlage im Jahr 2011 Das Bahnbetriebswerk Itzehoe (Kurzform: Bw Itzehoe) entstand etwa 1890 im Norden des neuen Bahnhofs Itzehoe, nachdem Itzehoe seit 1857 auf der Schiene von Glückstadt erreicht werden konnte und die Strecke bis 1878 nach Heide verlängert worden war. 1889 war die Nebenbahn Itzehoe–Kellinghusen–Wrist eröffnet worden.
Zu den Anlagen im Bahnbetriebswerk gehörten unter anderem eine Drehscheibe, ein Ringlokschuppen und ein Wasserturm. Die Lokomotiven erbrachten Leistungen in erster Linie auf der Marschbahn sowie auf den Nebenbahnen nach Wrist, Brunsbüttelkoog Nord und Brunsbüttelkoog Süd.
Das Bw Itzehoe wurde am 1. März 1963 als selbstständige Dienststelle aufgelöst und Außenstelle des Bw Husum. Die Lokomotiven und deren Leistungen gingen an die Bw Husum und Bw Neumünster über. Als Außenstelle für diese Betriebswerke blieben die Anlagen in Betrieb. Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre wurden diese Anlagen abgerissen. Es wurden eine Tankanlage für Dieseltriebfahrzeuge und Abstellgleise errichtet, wo sich einst das Bw befand.Hans Bock: Die Marschbahn von Altona nach Westerland. Boyens, Heide 1989, ISBN 3-8042-0458-9, S. 132 Im Juli 2017 war die Tankanlage nicht mehr vorhanden.
Übersicht der beheimateten Triebfahrzeuge Zur Verfügung standen unter anderem Loks der Baureihe 38, Baureihe 55, Baureihe 57, Baureihe 74, Baureihe 86, Baureihe 89 und Baureihe 91.
Der Bestand an der Baureihe 38 schrumpfte in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dafür bekam das Bw Itzehoe Lokomotiven der Baureihe 50, und die Anzahl an Lokomotiven der Baureihe 57 nahm zu. Das Zuständigkeitsgebiet änderte sich kaum. Nach Kriegsende zog man die Baureihe 50 wieder ab und ersetzte diese durch Loks der Baureihe 56.2. Ein kurzes Gastspiel gab auch die Baureihe 64.
Weblinks
Einzelnachweise
Itzehoe Itzehoe Kategorie:Bauwerk in Itzehoe Kategorie:Verkehrsbauwerk im Kreis Steinburg Kategorie:Schienenverkehr (Schleswig-Holstein)