mini|Laurentiuskirche (Tösens), Hochaltar, Gemälde von Philipp Jakob Greil (1782, Glorie des Hl. Laurentius) Philipp Jakob Greil (* 29. April 1729 in Pfunds; † 4. Oktober 1787 ebenda) war ein Tiroler Barockmaler.
Leben Greil lernte die Malerei bei Johann Zangerle in Fendels und bei Franz Sumier in München. Er arbeitete zunächst längere Zeit in Bayern, wo er Werke für einige Klöster schuf und den Titel eines kurfürstlichen Hofmalers verliehen bekam. Um 1765 kehrte er in seine Heimat Pfunds zurück und malte Fresken und Altarbilder für Kirchen im Tiroler Oberland. Seine Fresken zeigen einen kräftigen und bewegten Stil, der an Giovanni Battista Tiepolo und Matthäus Günther erinnert.
Werke Fassadenmalereien hll. Johannes Nepomuk, Antonius, Madonna, Turm in Pfunds, um 1755 (zugeschrieben) Deckenmalereien Verehrung des Namens Jesu, Himmelfahrt Mariä, Josef als Fürsprecher, Pfarrkirche Serfaus, 1766 Deckengemälde und Altarblätter, Pfarrkirche St. Leonhard im Pitztal, um 1767 Deckengemälde im Langhaus hl. Franz Xaver, Verbreitung des Rosenkranzes, musizierende Engel, Pfarrkirche Kappl, 1774 Deckenmalereien mit Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers, Expositurkirche Spiss, um 1778 Wandmalereien, Johanneskirche, Imst (nicht erhalten)
Literatur
Heinrich Hammer: Die Entwicklung der barocken Deckenmalerei in Tirol. Studien zur deutschen Kunstgeschichte, 159. Heft, J. H. Ed. Heitz, Strassburg 1912, S. 329 (Digitalisat).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Maler des Barock Kategorie:Maler (Österreich) Kategorie:Hofmaler Kategorie:Person (Tirol) Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804) Kategorie:Geboren 1729 Kategorie:Gestorben 1787 Kategorie:Mann