Karl Albert Rudolf Franz Poppo (* 9. Oktober 1869 in Bernstadt in Schlesien; † nach 1934) war ein deutscher Arzt und Geheimer Sanitätsrat.

Leben Rudolf Poppo studierte an der TH Charlottenburg und an der TH Karlsruhe. Seit 1890 gehörte er der Burschenschaft Germania Karlsruhe an.Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 378. Später sattelte er auf Medizin um und studierte Medizin in BerlinIn der Berliner Matrikel zu finden zwischen WS 1893/1894 und WS 1894/1895. und in Greifswald, wo er 1898 zum Dr. med. promoviert. Ab 1898 war er praktizierender Augenarzt in Marienwerder und ab 1911 in EisemrothBerliner Klinische Wochenschrift, Nr. 48, 1911, S. 828.. Er war Mitglied der preußischen ÄrztekammerBerliner Klinische Wochenschrift, Nr. 22, 1896, S. 781. und Geheimer SanitätsratBerliner Klinische Wochenschrift, Nr. 33, 1904, S. 892..

Poppo nahm am Ersten Weltkrieg teil, im Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 349 und in der 3. Garde-Regiment zu Fuß. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse sowie dem hessischen Militär-Sanitätskreuz ausgezeichnet.

Am 30. September 1908 heiratete er Gertrud geb. Freyer. Aus der Ehe stammten fünf Kinder.

Schriften Ueber das von Professor Helferich an der chirurgischen Klinik zu Greifswald seit 1892 geübte Operationsverfahren bei Epispadie und Hypospadie. Dissertation Greifswald 1898.

Literatur Deutsches Geschlechterbuch, Band 37, 1922, S. 266. Mitteldeutsche Familienkunde, Band 7, 1982, S. ?.

Einzelnachweise

Kategorie:Augenarzt Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert) Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse Kategorie:Geboren 1869 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann