Die Gmina Pajęczno [] ist eine Stadt-und-Land-Gemeinde im Powiat Pajęczański der Woiwodschaft Łódź in Polen. Sitz des Powiats und der Gemeinde ist die gleichnamige Stadt mit etwa 6700 Einwohnern.
Geographie mini|Karte der Gemeinde Die Gemeinde liegt im Süden der Woiwodschaft und grenzt dort an die Gmina Popów in der Woiwodschaft Schlesien. Einen Teil der Grenze bildet die Warthe. Die Stadt Częstochowa liegt etwa 30 Kilometer südlich. Die anderen Nachbargemeinden in der Woiwodschaft Łódź sind: Działoszyn, Kiełczygłów, Nowa Brzeźnica, Rząśnia, Siemkowice, Strzelce Wielkie und Sulmierzyce.
Die Gemeinde hat eine Fläche von 113,0 km², von der 61 Prozent land- und 28 Prozent forstwirtschaftlich genutzt werden.regioset.pl: Daten zur Gemeinde (polnisch, abgerufen am 22. März 2020)
Geschichte Die Gemeinde wurde 1975 aus der Stadt- und der Landgemeinde gebildet. Pajęczno war seit 1956 Sitz eines Powiats und hatte 1958 die Stadtrechte erhalten. Im Jahr 1975 wurde der Powiat wieder aufgelöst und die Gemeinde kam bis Ende 1998 zur Woiwodschaft Częstochowa. Nach deren Auflösung wurde Pajęczno wieder Sitz des Powiat und Teil der Woiwodschaft Łódź.
Gliederung Die Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska) Pajęczno mit Einwohnern (Stand ) besteht aus der Stadt selbst und 21 Dörfern mit 19 Schulzenämtern (sołectwa). Diese sind:
Czerkiesy Dylów A mit Tuszyn Dylów Rządowy Dylów Szlachecki Janki Kurzna mit Barany Lipina (1943–1945 Lindenau) Großblatt 106 Welun–Rosenberg O.S.–Tschenstochau (XI. 1944) Ładzin Łężce Makowiska (1943–1945 Markwiese) Niwiska Dolne Niwiska Górne (1943–1945 Grenzflur) Nowe Gajęcice Patrzyków Podmurowaniec Siedlec Stare Gajęcice Wręczyca Wydrzynów
Kleinere Ortschaften der Gemeinde sind Grabiec, Podładzin und Sierociniec. Kolonien sind Czerkiesy, Kurze Miasto, Majorat; hinzu kommen die Waldsiedlungen Gajęcice-Gajówka, Patrzyków und Wistka.
Denkmalgeschützte Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche in Pajęczno, 1748–1753 errichtetEingetragen in die Denkmalliste der Woiwodschaft Łódź unter den Nummern 10/29 (15. Juni 1946) 219/78 und 249/67 (30. August 1967). Friedhof in Pajęczno (19. Jahrhundert)Eingetragen in die Denkmalliste der Woiwodschaft Łódź unter der Nummer A/499/89 am 12. November 1989. Haus ul. Kościuszki 41/43 in Pajęczno (19. Jahrhundert)Eingetragen in die Denkmalliste der Woiwodschaft Łódź unter den Nummern 211/78 und 649/67 am 31. August 1967. Windmühle in Pajęczno (19. Jahrhundert); vermutlich abgegangenEingetragen in die Denkmalliste der Woiwodschaft Łódź unter den Nummern 724-XVI-2 (6. November 1956) und 250 (30. August 1967). Friedhof in Makowiska (älterer Teil)Eingetragen in die Denkmalliste der Woiwodschaft Łódź unter der Nummer A/502/89 am 21. November 1989. Nicht unter Denkmalschutz steht die: Pfarrkirche in Makowiska mit freistehendem Glockenträger.
Verkehr Durch die Gemeinde und ihren Hauptort führt die Landesstraße DK42 von Radomsko im Osten nach Wieluń im Westen. Der Flughafen Katowice liegt näher als der von Łódź.
Der nächste Bahnhof ist der Bahnhof Biała Pajęczańska mit angrenzendem Haltepunkt Biała Szlachecka in Biała (Biała Szlachecka) an der Bahnstrecke Wyczerpy–Chorzew Siemkowice.
Weblinks
Webpräsenz von Stadt und Gemeinde (polnisch)
Einzelnachweise